06.04.16

USS Zumwalt sticht in See

Die superfuturistische USS Zumwalt ist am 7. Dezember 2015 in Fort Popham unter dem Kommando von Captain James Kirk (!) zur Jungfernfahrt in See gestochen. Das Hightech-Kriegsschiff wurde 2011 auf der Bath-Iron-Works-Werft auf Kiel gelegt und ist mit 15.700 Tonnen und 183 Metern Länge der größte und mit einem Stückpreis von rund vier Milliarden US-Dollar auch der teuerste Zerstörer der Welt.

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Die Bauweise bricht mit allen Konventionen: So hat der Rumpf seine größte seitliche Ausdehnung nicht an Deck, sondern auf Höhe der Wasserlinie. Dadurch reduziert sich der Auftrieb, die Waffenplattformen liegen ruhiger im Wasser. Geführt von einem X-Band-Radar, besteht die Bewaffnung des „Stealth“-Zerstörers aus 80 vertikalen Zellen für Seeziel- und Marschflugkörper, zwei vollautomatischen 155-mm-Geschützen von BAE-Systems sowie bis zu zwei MH-60R-Bordhubschraubern und bis zu drei RQ-8-Heli-Drohnen. Eine spätere Einrüstung von SM-2-Flugkörpern zur ballistischen Raketenabwehr wird diskutiert.

Text: Georg Mader, Bild: Hersteller

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