09.04.16

Üben für den Ernstfall

Im Bundesheer laufen die Vorbereitungen für die Airpower auf vollen Touren. Am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg haben die Soldaten der Luftfahrzeugrettung und ABC-Abwehr nun geübt, was in Flugnotfällen zu tun ist.

Unter Führung des Überwachungsgeschwaders mussten die Einsatzkräfte einen verunglückten Eurofighter bergen. Unterstützt wurden sie dabei von Techniker der Fliegerwerft 2 und des Materialstabs Luft. Ziel der Übung war es, sogenannte Hebekissen zum Einsatz zu bringen und ein Hebegeschirr mit Hilfe eines zivilen Bergekranes zu verwenden.

Neben dem Heben des Abfangjägers mit Kissen oder Kran wurde auch das Schleppen des Jets vorwärts und rückwärts, mit und ohne Seilzubehör, geübt.

Weiters testeten die Soldaten einen sogenannten „Recovery Trolley“. Dieser wird bei defektem Bug- oder Hauptfahrwerk verwendet, zum Beispiel bei einem Reifenschaden. Dabei wird das kaputte Laufrad auf dem Trolley fixiert und das Luftfahrzeug kann dann weitertransportiert werden.

Kann ein Luftfahrzeug nicht mehr selbstständig bewegt werden, kommt ein Transportanhänger zum Einsatz. Im Zuge der Übung wurde dieser Anhänger für Einsätze nach möglichen Flugunfällen vorbereitet.

Bundesheer/ADir Ing. Sarny Harald

Ein Bericht der Redaktion Luftraumüberwachung, Bilder: Bundesheer/ADir Ing. Sarny Harald

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