13.04.17

Der Hightech-Kampfhelm

Das Bundesheer investiert aktuell viel Geld in die Ausrüstung seiner Soldaten. Bereits im Zulauf sind 20.000 moderne Kampfhelme aus amerikanischer Produktion.

Überlegungen zur Beschaffung moderner Kampfhelme gab es im Bundesheer bereits in den 1980er-Jahren. Erst Mitte der 1990er-Jahre wurde dann der Stahlhelm M75 von Ulbrichts Witwe – ein Nachbau des US-amerikanischen Weltkriegshelmes M1 –, aber tatsächlich in großen Teilen durch einen neuen Kevlarhelm von MSA Gallet ersetzt. Restbestände des M75 finden sich aber auch heute noch beim Bundesheer.

Jetzt, 23 Jahre später, ist es neuerlich Zeit für eine Wachablöse: Seit Ende des vergangenen Jahres wird die Truppe Schritt für Schritt mit insgesamt 20.000 Sentry XP Mid Cut Helmets der Firma Ops-Core Inc. ausgerüstet. Die US-amerikanische Spezialfirma stattete vor drei Jahren auch die Deutsche Bundeswehr aus. Der neue Sentry XP Mid Cut Helmet des Bundesheeres besteht aus Verbundmaterialien und ist um fast 40 Prozent leichter als das Vorgängermodell, am neuen Kopfschutz können außerdem verschiedene Ausrüstungsgegenstände befestigt werden.

Militär Aktuell

 

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