10.06.18

ÖBH: Unternehmer für besonderes Engagement ausgezeichnet

Am 9. Juni, dem „Tag der Miliz“, wurden in Innsbruck zehn milizfreundliche Unternehmen von Verteidigungsminister Mario Kunasek mit dem Miliz-Award ausgezeichnet. Insgesamt nahmen rund 200 Milizsoldaten und -soldaten, an dem feierlichen Festakt im Kongresszentrum Igls in Tirol teil.

Die Miliz hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung und in der Bevölkerung an Akzeptanz gewonnen. Gerade in sicherheitspolitisch fordernden Zeiten werden aktive Milizsoldaten gebraucht. Kunasek: „Wer die Miliz unterstützt, leistet einen wertvollen Beitrag für ein sicheres Österreich, Unternehmen, die Angehörige der Miliz beschäftigen, sind entscheidende Partner für mehr Sicherheit in Österreich.“

Die Fahnen der Milizbataillone.

Die Fahnen der Milizbataillone.

Die Preise wurden in vier Kategorien vergeben: Großunternehmen, Non-Profit-Organisationen, Öffentlicher Dienst sowie Klein- und Mittelbetriebe. Die 150 Träger des Miliz-Gütesiegels hatten im vergangenen Jahr die Möglichkeit, ihr Unternehmen online unter www.bundesheer.at/milizaward für den Miliz-Award zu nominieren. Im April entschied eine unabhängige Jury, wer den Preis verliehen bekommen soll.

Bundesminister Mario Kunasek bei seiner Festansprache anlässlich des Tages der Miliz 2018.

Verteidigungsminister Mario Kunasek bei seiner Festansprache anlässlich des Tages der Miliz 2018.

Zu den zehn Gewinnern zählt unter anderem das Grazer Unternehmen „sevian7 IT development“, das sich mit Datenschutz und Digitalisierung beschäftigt. In der Kategorie „Non-Profit-Organisation“ wurde die Wasserrettung Zell am See ausgezeichnet. Die dort tätigen Milizsoldaten können ihre rund ums Wasser erworbenen Erfahrungen für praxisnahe Ausbildung und umsichtige Einsatzführung beim Bundesheer einbringen. Im Gegenzug profitiert die Wasserrettung von der Führungs- und Einsatzausbildung der Soldaten. Der Award in der Kategorie „Großunternehmen“ ging unter anderem an die Raiffeisen-Holding Niederösterreich und Wien. Sie unterstützt das Bundesheer bei Katastropheneinsätzen, indem sie beispielsweise Bagger, Container oder Sandsäcke zur Verfügung stellt.

Text: Militärkommando Tirol, Bilder: Bundesheer/Vzlt Martin Hörl

 

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