17.08.18

Investitionen in die Infrastruktur

Am 16. August übergab Verteidigungsminister Mario Kunasek symbolisch einen Access Point für das neue flächendeckende W-LAN am Fliegerhorst Hinterstoisser. Das Projekt wurde im Rahmen der Wehrdienstreform zur Attraktivierung des Grundwehrdienstes ins Leben gerufen.

Den Rekruten soll somit die Nutzung von modernen Kommunikationsmitteln ermöglicht werden. 50 der vorgesehenen 55 Liegenschaften wurden im Zeitraum von April bis September 2018 bisher mit WLAN ausgestattet. Die Investitions- und Betriebskosten für drei Jahre an allen 55 Standorten betragen rund 850.000 Euro.

Bundesminister für Landesverteidigung Mario Kunasek mit Oberst Edwin Pekovsek vom Fliegerabwehrbataillon 2.

Bundesminister für Landesverteidigung Mario Kunasek mit Oberst Edwin Pekovsek vom Fliegerabwehrbataillon 2.

Bundesminister Kunasek: „Dieses Projekt ist ein weiterer und wichtiger Schritt in Richtung attraktiver Grundwehrdienst. Verschiedene Maßnahmen wie Verbesserungen im Dienstbetrieb, Modernisierung der Unterkünfte sowie ein erweitertes Angebot von Sportmöglichkeiten konnten bisher erfolgreich umgesetzt werden. Ich bin der festen Überzeugung, dass eine moderne und zeitgemäße Infrastruktur des Bundesheeres erheblich zur Motivationssteigerung junger Soldaten beitragen wird.“

Das Pilotprojekt W-LAN wurde 2014 im Rahmen der Wehrdienstreform gestartet und an vier Standorten realisiert. Mit insgesamt 380 Access Points sollen gleiche Voraussetzungen für alle Nutzer geschafft werden. Jedem Verbraucher steht unbegrenzter Download pro Tag auf bis zu drei Endgeräten zur Verfügung. Obwohl das W-LAN primär für Rekruten vorgesehen ist, kann es von allen Bediensteten des Bundesheeres genutzt werden.

Neben dem Projekt W-LAN werden zahlreiche weitere Maßnahmen umgesetzt, um den Grundwehrdienst attraktiver zu gestalten: Dazu gehören beispielsweise die Erneuerung und Sanierung der Unterkünfte für Soldaten sowie die Erweiterung des Ausbildungsprogramms unter Berücksichtigung der Vorkenntnisse. Seit 2016 können Rekruten die Kaderausbildung schon während des Grundwehrdienstes beginnen. Besonderes Augenmerk wird auf das Sportangebot gelegt, das regelmäßig verbessert und erweitert wird. Neben den bereits umgesetzten Vorhaben werden laufend weitere Projekte, wie etwa die Rekrutenschule, ausgearbeitet.

Bilder: Bundesheer/Gunther Pusch

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