16.12.18

Biathlon Weltcup 2018: Heeressportler und Soldaten im Einsatz

Von 10. bis 16. Dezember fand am Truppenübungsplatz Hochfilzen als sportlicher Höhepunkt des heurigen Jahres der „IBU-Biathlon Weltcup 2018“ statt und feierte gleichzeitig sein 25-jähriges Jubiläum. Soldaten des Gebirgskampfzentrums aus Saalfelden unterstützen die Organisation und Durchführung; Heeresleistungssportlerinnen und -sportler der Sektion Biathlon zeigten im internationalen Wettstreit ihr Können.

Bundesheer/Rene Auer

Die österreichischen Wettkämpferinnen: l. vorne Koporal Julia Schwaiger, Zugsführer Katharina Innerhofer.

Die Vorbereitungen liefen bereits seit Wochen auf vollen Touren: Gesamtverantwortlich als Vorsitzender des Organisationskomitees war Oberstleutnant Thomas Abfalter, der stellvertretende Kommandant des Truppenübungsplatzes Hochfilzen. Diese im Bundesland Tirol liegende und zum Militärkommando Salzburg gehörende Schieß- und Ausbildungsanlage des Bundesheeres diente als Austragungsort der sportlichen Großveranstaltung.

Heeresleistungsportlerin Korporal Lisa-Theresa Hauser beim Schießen (rechts stehend).

Heeresleistungsportlerin Korporal Lisa-Theresa Hauser beim Schießen (rechts stehend).

Die Heeressportler des Heeresleistungszentrums zeigten durchgehend eine sehr gute Gesamtleistung. Besonders viel Grund zum Jubeln hatte Zugsführer Dominik Landertinger, der im 20 Kilometer Einzelwettbewerb den hervorragenden 3. Platz belegte und somit die Bronze-Medaille eroberte.

Nach der Weltmeisterschaft im Februar 2017 befand sich das Stadion auf dem Truppenübungsplatz Hochfilzen auf dem neuesten Stand der Technik – zur Freude der Athleten ebenso wie der Zuschauer. Das Stadion war für 20 Millionen Euro modernisiert worden. Neue Tribünen, eine hochmoderne Indoor-Schießanlage und verlängerte Rollerstrecken machen die Wettkämpfe für Sportler und Zuschauer zu einem noch größeren Erlebnis.

Auch heuer versammelte sich wieder die Welt-Elite der Biathleten in dem 1.000 Meter hoch gelegenen Dorf Hochfilzen im Pillerseetal, wo sie in spannenden Wettbewerben um die besten Plätze kämpften.

 

Die Heeressportler des Leistungszentrums 10 in Hochfilzen, Sektion Biatlohn, v.l.: Rekrut Stefan Fuchs, Zugsführer Simon Eder, Zugsführer Dominik Landertinger, Rekrut Felix Leitner, Zugsführer Sven Grossegger.

Die Heeressportler des Leistungszentrums 10 in Hochfilzen, Sektion Biatlohn, v.l.: Rekrut Stefan Fuchs, Zugsführer Simon Eder, Zugsführer Dominik Landertinger, Rekrut Felix Leitner, Zugsführer Sven Grossegger.

Das Österreichische Bundesheer unterstützte die sportliche internationale Großveranstaltung. Die nötige „Man-Power“ für den Aufbau, die Schneeräumung und die Unterstützung im Rahmen der Wettkämpfe kam in der Stärke von 40 Soldaten des Gebirgskampfzentrums Saalfelden. Zusätzlich stellte das Bundesheer Fahrzeuge für die Loipenpräparierung und Schneeräumung, Verpflegszelte, Absperrmaterial und diverses Wettkampfgerät. Für die notwendige Verpflegung sorgte die Truppenküche des Truppenübungsplatzes.

Soldaten des Gebirgskampfzentrums Saalfelden waren zur Unterstützung im Einsatz.

Soldaten des Gebirgskampfzentrums Saalfelden waren zur Unterstützung im Einsatz.

Herauszustreichen sind die Synergieeffekte, die sich aus der Kooperation zwischen dem Veranstalter eines derartigen Weltcups und dem Österreichischen Bundesheer ableiten lassen. So profitiert die Wettkampf-Organisation einerseits von der hervorragenden Infrastruktur in Hochfilzen wie Biathlon-Schießanlage, WM-Haus, Unterkünfte oder der Küche. Andererseits können abseits des Weltcups all diese Anlagen und Einrichtungen von Soldaten des Bundesheeres für die Ausbildung und Freizeitgestaltung genutzt werden.

Für die Sportler des Leistungsportzentrums 10 ist Hochfilzen ihre Heimstätte. Durch die Asphaltierung der Laufstrecke kann hier im Sommer und im Winter unter besten Voraussetzungen trainiert werden.

Text: Militärkommando Salzburg, Fotos: Bundesheer/Rene Auer

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