09.05.19

Vorarlberg: Sanitäter bilden sich weiter

Um sich auf den neuesten Stand zu bringen und zur Erhaltung ihrer Fähigkeiten werden hauptberufliche Sanitäter des Bundesheeres und Soldaten der Miliz im Militärkommando Vorarlberg alle zwei Jahre zu einer Schulung einberufen.

Zuerst wird überprüft, ob eine Atmung wahrnehmbar ist. Dann wird die Reanimation mit Herzmassage und Beatmung eingeleitet.

Zuerst wird überprüft, ob eine Atmung wahrnehmbar ist. Dann wird die Reanimation mit Herzmassage und Beatmung eingeleitet.

Mindestens 18 reine Fortbildungsstunden sind für den Erhalt der Qualifikation erforderlich. Die vermittelten Inhalte werden am Ende der drei Tage dauernden Ausbildung überprüft, bei positivem Abschluss wird die bestehende Qualifikation verlängert. Oberst-Arzt Dr. Arno T. leitete die Ausbildung, an der zwölf Milizsoldaten und neun aktive Offiziere und Unteroffiziere des Militärkommandos und des Jägerbataillons 23 teilnahmen.

„In diesem Jahr lag das Schwergewicht in der Aufschulung der Notfallsanitäter auf die neuen Arzneimittellisten“, so der organisatorische Leiter Vizeleutnant Heinz H. vom Militärkommando Vorarlberg. „Die Männer sind hervorragend motiviert und sehr interessiert an den Neuerungen im militärischen Sanitätswesen.“

Oberst-Arzt Dr. Arno T. wiederholt mit den Sanitätern die Theorie.

Oberst-Arzt Dr. Arno T. wiederholt mit den Sanitätern die Theorie.

Für den jungen Rettungssanitäter Gefreiten Hannes V. aus Landeck, der beim Jägerbataillon 23 als Rettungssanitäter der Miliz beordert ist, kann das Gelernte auch im Zivilleben sehr gut genutzt werden. „Ich wurde 2012 im Grundwehrdienst zum Rettungssanitäter ausgebildet, habe dann privat die Pflegeassistenz- Ausbildung gemacht und arbeite jetzt im Pflegeheim St. Josef am Inn in Innsbruck. Vor allem die Weiterschulung in Hygiene und Reanimation kann ich bei uns im Pflegheim sehr gut gebrauchen“, so der 27-jährige Milizsoldat.

In Sanitäts-Lehreinrichtungen des Bundesheeres werden Rettungssanitäter (acht Wochen) Notfallsanitäter (zwölf Wochen) und diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger (drei Jahre) ausgebildet. Die Ausbildungen werden gemäß dem Sanitätsgesetz sowie nach dem Gesundheits- und Krankenpflegegesetz in Österreich durchgeführt. Auch Grundwehrdiener können die Ausbildung zum Rettungssanitäter absolvieren. Mit einer Verpflichtung erlangen die Soldatinnen und Soldaten uneingeschränkten Zugang zu allen Berufsbildern der Sanitätstruppe.

Text: Militärkommando Vorarlberg, Bilder: Bundesheer/Markus Koppitz

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch das Nutzen dieser Seite sind Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close