10.05.19

Österreicher üben mit US-Amerikanern

Unter dem Titel „Training-Exercise All In 2019“ findet vom 6. bis zum 10. Mai in der Schwarzenberg-Kaserne eine gemeinsame Übung österreichischer und amerikanischer Militärpolizisten statt.

Militärpolizisten aus den USA und Österreich übten gemeinsam Szenarien für den Einsatz in internationalen Missionen zur Friedenssicherung.

Militärpolizisten aus den USA und Österreich übten gemeinsam Szenarien für den Einsatz in internationalen Missionen zur Friedenssicherung.

Am Donnerstag besuchten der US-Botschafter in Österreich, Trevor D. Traina, und Generalsekretär Wolfgang Baumann die Ausbildungsübung und machten sich ein Bild von der Ausbildungskooperation zwischen den Soldaten der beiden Nationen. Ziel dieser bilateralen Ausbildungskooperation ist es, die Zusammenarbeit bei friedenserhaltenden Missionen im Auslandseinsatz weiter zu verbessern. Hierbei trainieren die Militärpolizisten aus Österreich und den USA im Rahmen eines Stationsdienstes die nachstehend angeführten Schwerpunktthemen:

  • multinationale Zusammenarbeit – Ausbildung auf Gruppenebene
  • Interoperabilität und Zusammenarbeit in Hinsicht auf internationale Missionen zur Friedenssicherung
  • Training und Ausbildung im gesamten Spektrum der Militärpolizei-Aufgaben.
Der US-Botschafter in Österreich, Trevor Traina (4.v.l.) und Generalsekretär Wolfgang Baumann (5.v.l.) besuchten die gemeinsame Übung.

Der US-Botschafter in Österreich, Trevor Traina (4.v.l.) und Generalsekretär Wolfgang Baumann (5.v.l.) besuchten die gemeinsame Übung.

Eine gemischte Militärpolizeikompanie mit je einem Zug österreichischer und amerikanischer Militärpolizisten vergleichen und erarbeiten unter gemeinsamer Übungsleitung die Bewältigung von Standardsituationen für mögliche internationale Einsätze. Erfahrungen aus bisherigen friedensunterstützenden Missionen sind die Basis für das gemeinsame Vorgehen. Die Übungsleitung wird durch österreichische und amerikanische Offiziere gemeinsam wahrgenommen. Zwei gemischte Züge mit Soldaten des österreichischen Bundesheeres und der US-amerikanischen Streitkräfte, sowie Militärhunde-Trupps müssen die gestellten Aufgaben bewältigen.

Neben der persönlichen Ausrüstung der Übungsteilnehmer setzen die amerikanischen Militärpolizisten geländegängige “Humvee”- Fahrzeuge ein. Die österreichischen Soldaten verwenden unter anderem das geschützte Mehrzweck-Fahrzeug “Husar”. Sechs Ausbildungssituationen in einem internationalen Szenario müssen durch die Militärpolizisten bewältigt werden:

  • Ordnungsdienst
  • Erkennungsdienstliche Maßnahmen
  • Zugriff
  • Tatort-Arbeit
  • Sicherheits-Begleitung
  • Verkehrsdienst
Militärhundeführer und ihre Diensthunde aus den USA (l.) und Österreich (r).

Militärhundeführer und ihre Diensthunde aus den USA (l.) und Österreich (r).

Der gesamte Ausbildungsablauf findet in englischer Sprache statt. Eine einheitliche Sprache ist für die Kräfte, die zusammen in Friedenseinsätzen dienen, ein wesentlicher Baustein zur erfolgreichen Bewältigung der Aufgaben. Schon bisher arbeitete die österreichische Militärpolizei sehr erfolgreich mit anderen Armeen im Rahmen der internationalen Friedenssicherung zusammen, mit der US-amerikanischen Militärpolizei vor allem beim KFOR-Einsatz im Kosovo.

Text: Militärkommando Salzburg, Fotos: Bundesheer/Helmut Steger

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