20.03.20

Kritische Infrastruktur: Soldaten helfen Pharmagroßhändlern

Die aktuelle Covid19-Situation bewirkt ein erhöhtes Kaufverhalten an Lebensmittel und pharmazeutischen Erzeugnissen bei der Bevölkerung. Um die Lieferketten zwischen Großhandelslager und den lokalen Filialen zu stärken, helfen Soldaten des Militärkommandos Wien: Seit Donnerstagabend sind zwölf Baupioniere für einen pharmazeutischen Großkonzern in Lagern der Großhändler im Einsatz.

Die Soldaten im Einsatz zur Erhaltung der kritischen Infrastruktur.

Die Soldaten im Einsatz zur Erhaltung der kritischen Infrastruktur.

Die eingesetzten Soldaten sind mit Scangeräten ausgestattet. Damit werden Kisten gescannt um den Inhalt zu eruieren. Mit Handstaplern fahren sie zu den vorgesehenen Regalen und befüllen die leeren Flächen. Andere helfen mit, eine Verteilermaschine mit Medikamentenpackungen aufzufüllen.

„Unser regulärer Dienstbetrieb sieht natürlich etwas anders aus. Aber der Pharmagroßhandel gehört zur kritischen Infrastruktur. Die Lieferketten zu den Apotheken dürfen nicht geschwächt werden. Dafür sorgen wir mit unserer Unterstützung“, so der Kommandant des Baupionierzuges, Vizeleutnant Frank P. Die Baupioniere werden vorläufig die nächsten beiden Tage jeweils von 22:00 Uhr bis 6:00 Uhr in der Früh das ausgelastete Personal der Pharmahändler unterstützen.

Die Baupioniere des Militärkommandos Wien sind oftmals die ersten vor Ort, wenn Hilfeleistungen durch das Bundesheer in Wien angefordert werden.

 

Text: Bundesheer, Bilder: Bundesheer/Katharina Frank

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