Das Bundesheer wird mit 5.400 Soldaten und Zivilbedienstete die Lehrpersonal- und Massentestungen in den Bundesländern ermöglichen. Damit werden, neben der Überwachung der Grenze, den Auslandseinsätzen und Bundesheer-Angehörigen, die beim „Contact Tracing” eingesetzt sind, knapp 8.250 Soldaten des Bundesheers in einem Einsatz sein.

„Ich bedanke mich bei allen Soldatinnen und Soldaten und bei den vielen Zivilbediensteten, die bisher schon bei der reibungslosen Vorbereitung der Massentestung Initiative und Engagement gezeigt haben. Auf das Bundesheer kann man sich verlassen und das wissen die Österreicherinnen und Österreicher auch. Ich bedanke mich auch für die großartige Zusammenarbeit bei den Behörden auf Landes-, Bezirks- und Gemeindeebne, bei den Einsatzorganisationen wie der Feuerwehr, der Rettung und Polizei. Dieses Netzwerk und die Teamarbeit ist das Resultat langjähriger Erfahrungen, auch aus der Zusammenarbeit in verschiedenen Katastropheneinsätzen zum Schutz der Bevölkerung in Österreich”, zeigt sich Verteidigungsministerin Klaudia Tanner stolz.

Die Militärkommanden der Bundesländer arbeiten mit ihren Soldatinnen und Soldaten sowie den Bediensteten auf Hochtouren an den Vorbereitungen für die Testungen des Lehr- und Schulpersonals sowie den Massentestungen. Aufgrund der Vorgaben der Gesundheitsbehörden in den Bundesländern ergeben sich unterschiedliche Aufgabenstellungen, welche in enger Kooperation und Abstimmung erfüllt werden.

Kommando Streitkräftebasis – Logistikzentrum: 600 Soldaten und Zivilbedienstete
Die Streitkräftebasis ist mit ihren Soldaten und Zivilbediensteten für die Logistik der Schutzausrüstungen und Testkits für das gesamte Bundesgebiet sowohl für die Lehrer- als auch für die Massentestungen zuständig. Zusätzlich werden auch hier Sanitätsfachpersonal sowie Soldaten und Zivilbedienstete für die Organisation von Teststraßen abgestellt. Somit stehen hier rund 600 Soldaten und Zivilbedienstete im Einsatz.

Wien: 2.000 Soldaten und Zivilbedienstete
In Wien erfolgt eine Massentestung im Zeitraum von 4. bis 12. Dezember an drei Standorten – der Wiener Stadthalle, dem Messegelände und der Marx Halle. Dabei werden 300 Teststraßen vorbereitet, bei denen rund 2.000 Soldaten und Zivilbedienstete zum Einsatz kommen werden. Unterstützt werden die Wiener Soldaten (Garde verantwortlich für Marx Halle mit 60 Teststraßen, Heereslogistikschule verantwortlich für die Stadthalle mit 40 Teststraßen) von den Soldaten der 3. Jägerbrigade aus Niederösterreich, Burgenland, der Steiermark und Kärnten, welche die Teststraßen in der Messehalle organisieren.

@Bundesheer/Pusch
5.400 Soldaten und Zivilbedienstete ermöglichen die Massentests.

Niederösterreich: 1.000 Soldaten und Zivilbedienstete
Bei den Lehrertestungen am 5. und 6. Dezember ist das Bundesheer in Niederösterreich federführend. Die Festlegung der 29 Standorte mit 70 Testspuren erfolgte in Absprache mit dem Land und den Bezirksverwaltungsbehörden. Die Zusammenarbeit mit den Gemeinden und Einsatzorganisationen funktioniert bestens und ermöglicht ein rasches, zielgerichtetes Handeln. Eingesetzt werden täglich rund 1.000 Soldaten und Zivilbedienstete. Die Planungen für die Einbindungen des Bundesheeres bei den Massentests, Start am 12. Dezember, sind im Laufen.

Oberösterreich: 500 Soldaten und Zivilbedienstete
Für Lehrertestungen am 5. und 6. Dezember wurden 20 Testorte mit 47 Teststraßen festgelegt, bei denen die Organisationen beim Bundesheer liegt. Es werden die Testkits und die Schutzausrüstungen geliefert und die Teststraßen mit Sanitätspersonal sowie Soldatinnen und Soldaten betrieben, in Summe 500 Soldaten und Zivilbedienstete.  Für die Massentests, 11. bis 14. Dezember, erfolgen die Lieferungen der Schutzausrüstungen und Testkits aus dem Heereslogistikzentrum Wels an die Bezirkswarnzentralen durch das Bundesheer. Von dort erfolgt die Abholung und Verteilung durch die oberösterreichischen Feuerwehren an die Teststationen.

Kärnten: 500 Soldaten und Zivilbedienstete
In Kärnten ist das Bundesheer alleinverantwortlich für die Lehrertestungen und unterstützt bei den Massentestungen. Bei den Lehrertestungen erfolgt die Abstützung auf die militärische Infrastruktur und Kasernen. Dabei stehen rund 300 Soldaten im Einsatz.

Tirol: 450 Soldaten und Zivilbedienstete 
Lehrer- und Massentestungen vom 4. bis 6. Dezember: Durch das Bundesheer werden die Verteilung der Schutzausrüstungen und der Testkits durchgeführt und Testteams für die Teststraßen zur Verfügung gestellt. Somit stehen für die Testungen 450 Soldaten und Zivilbedienstete im Einsatz. Die Organisation der Tests erfolgt durch Gemeinden nach Vorgaben durch die Bezirks- und Landesbehörden.

Salzburg: 200 Soldaten und Zivilbedienstete
Testungen im Bildungsbereich am 5. und 6. Dezember: Die Abstimmung erfolgter in enger Zusammenarbeit mit den Landes-, Bezirks- und Gemeindeverwaltungsbehörden. Die Testungen werden in den Kasernen (Schwarzenberg-Kaserne, Wallner-Kaserne, Krobatin-Kaserne und Strucker-Kaserne) stattfinden. Dabei werden insgesamt 33 Teststraßen mit 200 Soldaten und Zivilbediensteten zum Einsatz kommen.

Steiermark: 130 Soldaten und Zivilbedienstete
Die Testungen des Bildungspersonals in der Steiermark finden von 5. bis 6. Dezember und die Massentests von 12. bis 13. Dezember statt. Bei den Tests für das Lehrpersonal wurden 20 Standorte mit 36 Teststraßen festgelegt und es werden sich dabei 130 Soldaten und Zivilbedienstete im Einsatz befinden.

Vorarlberg: 120 Soldaten und Zivilbedienstete
In Vorarlberg wird die gesamte Bevölkerung im Zeitraum 4. bis 6. Dezember getestet. Hier ist das Bundesheer mit 120 Soldaten und Zivilbediensteten in Form von Sanitätsfachpersonal und in der Logistik im Einsatz.

Burgenland: 100 Soldaten und Zivilbedienstete
In Absprache mit dem Land Burgenland wurden die Örtlichkeiten, das Testpersonal und die Zusammenarbeit mit den zivilen Organisationen festgelegt. Die Testungen des Lehrpersonals finden am 5. und 6. Dezember statt. Das Bundesheer unterstützt hier logistisch: Anschaffung und Transport der Testkits sowie San-Fachpersonal und Soldaten im organisatorischen Ablauf an neun Standorten in ganz Burgenland mit 100 Soldaten und Zivilbediensteten.

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