Im Jahr 2011 wurde durch Pioniere des Pionierbataillons 2 aus Salzburg und den Pionierzug des Militärkommandos Vorarlberg nach dem Einsturz der zivilen Bogenbrücke eine D-Brücke über die Rappenlochschlucht errichtet. Mehr als neun Jahre rollte der gesamte Verkehr von der Stadt Dornbirn in den Gebirgsort Ebnit ohne Probleme über die Brücke des Bundesheeres. Doch ein Felssturz unterhalb der Brückenkonstruktion am 19. März dieses Jahres führte fast zum Absturz der gesamten Brücke in die Schlucht. Es musste sehr schnell gehandelt werden, um die Brücke zu retten. Nach Abwägen der verschiedenen technischen Lösungen, entschied man sich zum Anheben der Brücke mit zwei riesigen Mobilkränen.

@Bundesheer/Theodor Gritsch
Vizeleutnant Theodor G. koordinierte den Einsatz der Mobilkräne zum Abbau der Brücke.

Als Ganzes konnte die Brücke aber nicht zum Abbau abgelegt werden und so musste Pionierunteroffizier Vizeleutnant Theodor G. vom Militärkommando Vorarlberg mit zehn Mann der Straßenmeisterei Dornbirn die ersten drei Felder an der schwebenden Brücke abbauen. Durch einen dritten Kran wurden die Einzelteile weggehoben. Durch diese Gewichtsreduktion konnte der größte Mobilkran die Brücke nun alleine halten. Der zweite Kran wurde daraufhin weggefahren und die Brücke an seinem Standort abgelegt.

Durch präzise Millimeterarbeit von Bundesheer, Straßenmeisterei Dornbirn und der Firmen Halbeisen, Scheffknecht und Mayer Mobilkräne konnten die Brückenteile ohne Beschädigungen auf einen speziellen LKW verladen werden. Die Brücke wird nun weiter auseinandergenommen und für weitere Einsätze in der Walgau-Kaserne gelagert.

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