Es bleibt beim geplanten 3-Jahres-Rhythmus: Nach der „Airpower” im Jahr 2019 findet die Flugshow des Bundesheeres im kommenden Jahr bereits zum zehnten Mal statt. Wir haben mit dem Projektleiter, Brigadier Wolfgang Prieler, über den Stand der Vorbereitungen gesprochen.

Herr Brigadier, worin soll sich die „Airpower 22” von den bisherigen „Airpowers” unterscheiden?
Die „Airpower 22” wird die Erfolgsgeschichte der Veranstaltungsreihe weiterschreiben, sie ist ja die bereits die zehnte „Airpower” und damit so etwas wie eine Jubiläumsveranstaltung. Sie wird aus einer militärischen Leistungsschau am Boden, Vorführungen der österreichischen Luftstreitkräfte, internationaler militärischer Kunstflugstaffeln und Teilnehmern aus dem Bereich der Zivilluftfahrt bestehen. Wir haben uns dabei einen wesentlichen Schwerpunkt gesetzt und streben tatsächlich die Umsetzung als nationales und internationales „Role Model” für einen nachhaltigen Großevent an.

Es soll auch einen neuen Ausstellungsbereich heimischer Firmen geben, die im Luft- und Weltraumbereich forschen und produzieren.
Ja, auch das ist ein Schwerpunkt. Die „Airpower 22” wird im Rahmen einer gemeinsamen Ausstellung neueste luftfahrtrelevante Technologien, Entwicklungen und Innovationen, etwa im Bereich Nachhaltigkeit, aber auch in den Bereichen Electric Aircraft und Urban Air Mobility, präsentieren.

Einladungen an Luftwaffen und Staffeln wurden bereits vor Wochen verschickt – gibt es schon erste Rückmeldungen?
Wir haben bereits erste informelle Kontakte und Anfragen, für konkrete Aussagen ist es aber noch zu früh. Durch den coronabedingten Ausfall vieler internationaler Airshows in den vergangenen Monaten ist aber mit einer guten Beteiligung bekannter Staffeln zu rechnen.

Welche Aufgaben stehen für Sie und Ihr Organisationsteam in den kommenden Wochen auf der Agenda ganz weit oben?
Wir sind mitten in der Planungsphase und arbeiten mit unseren Partnern Red Bull und dem Land Steiermark am konkreten Durchführungsplan. Und wir arbeiten bereits mit unabhängigen Experten an einem umfassenden Nachhaltigkeitskonzept, weil wir schon bei der Planung, bei allen Ausschreibungen und während der Organisation die Aspekte Klimaschutz und Nachhaltigkeit effektiv umsetzen werden.

Wie umfangreich darf man sich diesen Aspekt vorstellen?
Sehr umfangreich! „Greenwashing” ist uns zu wenig, wir werden das in allen Bereichen konkret umsetzen – bis hin zu einem nachhaltigen Verkehrskonzept.

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