Nachdem zuletzt von verschiedenen Seiten eine Absage der Airpower diskutiert wurde, bestätigten Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Projektleiter Brigadier Wolfgang Prieler am Rande eines Pressegespräches zur Vorstellung der Nachhaltigkeitsstrategie der Flugshow die Veranstaltung. Die Airpower soll wie geplant am 2. und 3. September am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg stattfinden.

Die Airpower sei keine „Rüstungsschau”, sondern verstehe sich seit jeher als Fest für die ganze Familie, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. „Flugshow, Ausstellungen, Side-Events und Gastronomie sorgen für viele spannende Ein- und Ausblicke – und gemeinsame Erlebnisse.”

Tanner weiter: „Die Airpower bietet zudem auch gerade jetzt die Möglichkeit, der breiten Öffentlichkeit zu zeigen, welche Mittel es braucht, um Österreichs Souveränität zu Land und in der Luft zu bewahren. In ganz Europa finden 2022 daher die Airshows wie geplant statt. Insgesamt sind derzeit über 140 Airshows im Jahr 2022 in Europa geplant, darunter etwa so klingende Namen wie RAF Air Show, Rimini und Jesolo Air Show, NATO Tiger Meeting, Royal International Air Tattoo (RIAT) oder Bournemouth Air Festival.”

Um die Veranstaltung möglichst nachhaltig über die Bühne gehen zu lassen, unterstützt ein Team von Spezialisten für den Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit die Projektleitung. Sie sind direkt in einer Stabstelle „Nachhaltigkeit” koordiniert. Dadurch wird bereits aktuell bei der Planung besonders auf alle Aspekte der Nachhaltigkeit geachtet und werden während der gesamten Organisation die Aspekte Klimaschutz, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Müllvermeidung bedacht und umgesetzt.

@Bundesheer/Pusch
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Projektleiter Wolfgang Prieler informierten im Rahmen einer Pressekonferenz über die nachhaltige Ausrichtung der Airpower im September.

Die vielfältigen geplanten Maßnahmen (nachfolgend eine Auswahl) umfassen eine nachhaltige Transport- und Anreiselogistik ebenso wie den weitgehenden Verzicht auf Strom-Dieselgeneratoren sowie eine nachhaltigere Beschaffung der Besucher Getränke und Speisen. Print-Produkte auf der Veranstaltung müssen zudem auf PEFC-zertifiziertem Papier gedruckt werden, als Verpackungsmaterialien dürfen nur recyclierbare Materialen verwendet werden und bei der Mobilität der eingesetzten Bundesheerangehörigen wird auf Shuttle-Busse anstelle von Einzelfahrten gesetzt.

„Das Thema Nachhaltigkeit besitzt bei allen Verantwortlichen höchste Priorität und zieht sich als Querschnittsmaterie durch alle Planungsschritte zur Airpower. Wir setzen dabei alle Schritte mit der Unterstützung externer Experten und spezialisierten Dienstleistern um. Das Bundesheer zieht eine umfassende Nachhaltigkeitsoptimierung durch alle Bereiche der Airpower”, erklärt dazu Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

Ursprüngliches Ziel war es, die CO2-Bilanz der Veranstaltung um 15 Prozent zu verbessern, das entspräche einer Einsparung von rund 700 Tonnen CO2. Auf Basis der kalkulierten Daten und Prognosen könnte nun aber sogar eine Einsparung von knapp 30 Prozent möglich sein.

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