113 Rekruten aus Vorarlberg, Tirol und Kärnten, die gerade ihre allgemeine Basisausbildung beim Jägerbataillon 23 in Bludesch absolvieren, wurden in der Walgau-Kaserne angelobt. Landeshauptmann Markus Wallner würdigte in seiner Rede das Bundesheer. Aufgrund der Covid-19-Schutzmaßnahmen konnten keine Angehörigen und Freunde der Grundwehrdiener oder die Bevölkerung eingeladen werden.

Nach dem Ende der Basisausbildung werden die Vorarlberger Grundwehrdiener zum Jägerbataillon 23 in Bludesch oder beim Militärkommando Vorarlberg in Bregenz eingeteilt. Die Tiroler Soldaten werden zum Militärkommando Tirol nach Innsbruck oder zum Jägerbataillon 24 nach Lienz in Osttirol versetzt. Die Kärntner Soldaten gehen zurück nach Spittal an der Drau zum Jägerbataillon 26.

@Bundesheer/Koppitz
113 Rekruten aus Vorarlberg, Tirol und Kärnten wurden in der Walgau-Kaserne angelobt.

In allen Dienststellen werden sie als Kraftfahrer, Rettungssanitäter, Mechaniker, Köche oder Wache ihre weitere militärische Verwendung finden. Während des Sommers stehen die im Land verbleibenden Soldaten notfalls auch für Katastropheneinsätze in ganz Vorarlberg zur Verfügung.

Landeshauptmann Markus Wallner und Landessicherheitsrat Christian Gantner würdigten beim Festakt den vielfältigen Einsatz des Bundesheeres bei der Corona-Bekämpfung. „Effiziente regionale Militärstrukturen sowie gut ausgebildete Soldaten im eigenen Land sind unerlässlich, um auf derzeitige und künftige Bedrohungsszenarien gut vorbereitet zu sein”, betonte Landeshauptmann Wallner in seinen Ausführungen.

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Brigadier Gunther Hessel appelliert an die Verantwortung der jungen Soldaten.

Der Landeshauptmann verwies auf die jüngste Vereinbarung zwischen dem Verteidigungsministerium und dem Land Vorarlberg. Sie enthält klare Zusagen sowie das Bekenntnis, die funktionsfähige regionale Bundesheerstruktur für derzeitige und künftige Bedrohungen effizient weiterzuentwickeln. „Im Fokus steht, die Einsatzfähigkeit für die militärische Landesverteidigung als Kernkompetenz des Bundesheers dauerhaft sicherzustellen – sowohl, was die Militärstruktur anbelangt, als auch durch eine zweckmäßige personelle und materielle Ausstattung”, begründete der Landeshauptmann das geschnürte Umsetzungspaket für die Jahre 2021 bis 2025. Danach soll es eine regelmäßige Evaluierung und Anpassung geben. „Es geht uns darum, jetzt entsprechend Vorsorge zu treffen, damit sich Vorarlberg auch künftig im Ernstfall auf seine Soldaten verlassen kann”, hielt Wallner fest.

Militärkommandant Brigadier Gunther Hessel appellierte an die jungen Soldaten: “Wo immer Sie zukünftig eingesetzt werden, seien Sie sich Ihrer hohen Verantwortung als Soldaten der Republik Österreich bewusst!”

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