Wie BAE Systems bekanntgegeben hat, wird das Unternehmen fünf Bofors 57 Mk3-Geschütze und zehn Bofors 40 Mk4-Geschütze für die neuen Type 31-Fregatten der Royal Navy produzieren und liefern.

Der Arbeitsumfang von BAE Systems für das Type-31-Programm umfasst auch Services, Ersatzteile, Dokumentation und Support. Beide Marinegeschützsysteme werden im Werk von BAE Systems in Karlskoga, Schweden, hergestellt. Die Auslieferung wird für 2023 und 2024 erwartet. „Wir stellen damit die modernste verfügbare Waffensystemtechnologie für diesen Bereich bereit und rüsten die Schiffe für unterschiedliche Konfliktsituationen – von Friedenssicherungsmissionen bis hin zu Kampfeinsätzen”, sagte Lena Gillström, Geschäftsführerin von BAE Systems Bofors.

@BAE SystemsDie Bofors 57 Mk3 Marinekanone ist auf verschiedenen Schiffstypen auf der ganzen Welt installiert und kommt in acht Nationen bei Marinen und Küstenwachen zum Einsatz, darunter Kanada, Finnland, Deutschland und Schweden sowie die USA, wo das Geschütz als Mk110 eingeführt wurde. Insgesamt hat BAE Systems bislang mehr als 100 Bofors 57 Mk3 gebaut und ausgeliefert. Die Bofors 40 Mk4 Marinekanone ist die neueste Generation in der 40-mm-Familie, und mit diesem Vertrag wird die Royal Navy ihr fünfter Betreiber.

Ursprünglich hätte die erste Type 31-Fregatte der Royal Navy Anfang 2024 in Dienst gestellt werden sollen, laut einer Mitteilung des Staatssekretärs im britischen Verteidigungsministerium, Sir Stephen Lovegrove, von Anfang des Jahres dürfte sich die Einführung allerdings bis 1. Mai 2027 verzögern. Aktuell sind fünf Schiffe geplant, die Gesamtkosten dürften sich auf rund zwei Milliarden Pfund (knapp 2,4 Milliarden Euro) belaufen.

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