Heute übergab Verteidigungsministerin Klaudia Tanner am Fliegerhorst Brumowski in Langenlebarn den ersten modifizierten Hubschrauber S-70 Black Hawk an die Luftstreitkräfte. Im Rahmen der feierlichen Übergabe wurde die Ministerin von Staffelkommandant Major Franz Reisinger in die neuen Fähigkeiten des Hubschraubers eingewiesen. Durch den Tausch von Komponenten im Bereich des Avioniksystems verfügt der modifizierte Hubschrauber über neue Möglichkeiten zur verbesserten Nutzung des Luftraumes.

„Die Modifizierung der bewährten Black Hawks stellt einen wesentlichen Fortschritt dar. Damit ist der Einsatz für die nächsten Jahrzehnte sichergestellt und wir können in Zukunft die Hilfe aus der Luft noch besser gewährleisten. Ich freue mich, den ersten modifizierten Hubschrauber übergeben zu dürfen und wünsche den Piloten alles Gute – Glück ab, gut Land”, so Verteidigungsministerin Tanner.

Die neuen Fähigkeiten beinhalten unter anderem die Integration des Behördenfunks, ein Helmvisier, GPS-gestützte Anflugverfahren und die Nutzung des Luftraumes nach Sicht- und Instrumentenflugregeln. Diese Neuerungen sind wesentliche Umrüstungen, die den täglichen Flugdienst erleichtern. Der Black Hawk wird im Österreichischen Bundesheer hauptsächlich für Sicherungs- und Rettungseinsätze sowie bei Assistenzeinsätzen für Material- und Gütertransporte verwendet.

Der „Black Ace Hawk“ ist gelandet

Neben dem Einbau des neuen Cockpits wurden zusätzlich drei weitere Black Hawk beschafft, die mit derselben neuen Avionik ausgerüstet werden; der Zulauf ist für 2022 vorgesehen. Mit diesen zwölf Hubschraubern verfügen die Luftstreitkräfte des Bundesheeres über ein überragendes Alleinstellungsmerkmal in Österreich. Die Hubschrauber können bei nahezu jeder Witterung, bei Tag und Nacht sowie im In- und Ausland eingesetzt werden.

Quelle@Bundesheer/Lechner