Bereits im Juni 2011 wurde der Grundstein für die Zusammenarbeit zwischen dem Österreichischen Bundesheer und der ÖAMTC-Flugrettung gelegt.

Seit nunmehr fast einem Jahrzehnt nützt der ÖAMTC den Truppenübungsplatz Hochfilzen für die Aus- und Weiterbildung seiner Flugrettungs-Crews. Regelmäßiges Training für die Christophorus-Hubschrauber-Besatzungen ist für das Gelingen von Rettungsaktionen unbedingt notwendig.

@Bundesheer/Helmut Steger
Der Truppenübungsplatz Hochfilzen bietet der ÖAMTC-Flugrettung ideale Bedingungen für die Ausbildung.

Der Kommandant des Truppenübungsplatzes Hochfilzen, Oberst Franz Krug, unterstreicht die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit Einsatzorganisationen: „Das Training unserer Soldaten für Einsätze im In- und Ausland hat zwar Priorität, wir unterstützen jedoch auch gerne andere Einsatzorganisationen und stellen unser militärisches Ausbildungsgebiet zur Verfügung.” Dazu gehören am Truppenübungsplatz Hochfilzen unter anderem die Polizei, Feuerwehr und Rettungsorganisationen wie Rotes Kreuz, Bergrettung oder Rettungs- und Suchhunde.

„Wir waren vor knapp zehn Jahren auf der Suche nach einem geeigneten Trainingsgelände für ein komplett neues Trainingsformat für die Crews unserer Christophorus-Notarzthubschrauber, dem Einsatztaktischen Intensivtraining”, erklärt der Ausbildungsleiter der ÖAMTC-Flugrettung Bernd Lang.

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Erfolgreiche Zusammenarbeit, v.l.: ÖAMTC-Ausbildungsleiter Lang, Truppenübungsplatz-Kommandant Oberst Krug, Einsatzpilot des Christophorus-Hubschraubers.

Lang: „Hier am Truppenübungsplatz Hochfilzen finden wir ideale Trainingsbedingungen, von einfachen Bergungssituationen bis hin zu komplexen Bergungen aus einer Schlucht oder einer Felswand. Das militärische Übungsgebiet befindet sich auch fernab von Wohnhäusern, sodass keine Störung von Anrainern durch die tagelangen Flugbewegungen während der Trainings gibt. Außerdem ist eine längerfristige Planung möglich und wir haben im Bundesheer einen kompetenten Partner”, lobt Bernd Lang die Zusammenarbeit und ergänzt: „Zusätzlich ist die Kooperation mit dem Bundesheer im Rahmen von Flugrettungs- und Assistenzeinsätzen wie beispielsweise bei Lawinenkatastrophen oder Unwettereinsätzen schon eine lange Erfolgsgeschichte und hat sich zum Schutz der Bevölkerung bewährt.”

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