Zur Steigerung der Fähigkeiten der Zusammenarbeit des Bundesheeres und der Bundespolizei wird auf Grundlage eines Übereinkommens der beiden Ministerien jährlich eine gemeinsame Übung unter wechselseitiger Federführung geplant und durchgeführt. Dieses Jahr lag die Übungsverantwortung bei der Landespolizeidirektion Vorarlberg. Geübt wurde in der Walgau-Kaserne und am Übungsplatz in Bludesch.

Die Polizei arbeitete dabei mit drei Zügen der Vorarlberger Einsatzeinheit an vier verschiedenen Ausbildungsstationen. Bei einem der Einsatzzüge wurden die Soldaten der Kadereingreifkräfte aus Bregenz eingegliedert. Zusätzlich stellte das Militärkommando noch drei Beobachter und unterstützte mit der Bereitstellung des Duellsimulators für die Teilnehmer.

In der Walgau-Kaserne galt es für jeden der drei Einsatzzüge eine Terrorlage zu lösen, am Übungsplatz war das Thema des Trainings das Durchkämmen von Geländeteilen und bei einem Kraftwerk wurde ein Checkpoint mit Fahrzeug- und Personenkontrollen errichtet.

@Bundesheer/Koppitz
Die Kellerräume und der Lehrsaal der Kaserne boten sich als perfektes Übungsobjekt an.

Beim Durchkämmen eines Waldstückes auf der Suche nach einem flüchtenden, bewaffneten Täter konnten die Kadersoldaten des Militärkommandos Vorarlberg ihr Können aus dem Gefechtsdienst einbringen und mit den Polizistinnen und Polizisten gemeinsam üben. Erfahrene Soldaten des Bundesheeres waren zusätzlich zu den Polizeieinsatztrainern als Beobachter eingeteilt und analysierten den Einsatz. Gemeinsam konnte der flüchtende Täter gestellt werden.

Zum Schutz kritischer Infrastruktur wurde bei einem Kraftwerk ein Checkpoint errichtet und alle zufahrenden Fahrzeuge von den Polizisten und den Soldaten überprüft und die Insassen kontrolliert. Bei der Festnahme von Personen konnten die Polizisten natürlich auf reiche Erfahrung zurückgreifen und die Soldaten freuten sich über Tipps und Kniffe der Kollegen.

Als Höhepunkt für die Polizei- Einsatzeinheit galt es dann noch, ein Szenario „Attentat in einer Schule” in einem als Schule umgebauten Gebäude der Walgau-Kaserne zu lösen. Für den realistischen Ablauf waren als Darsteller junge Polizeischüler eingeteilt, Lärm und Nebel wurden eingespielt und zahlreiche Verletzte professionell geschminkt und auf den Gängen platziert.

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