Im Ministerrat wurde am 11. November die Verlängerung der Auslandseinsätze des Österreichischen Bundesheeres von der Bundesregierung beschlossen. Auslandseinsätze von Heeresangehörigen, wie beispielsweise die EU-Mission EUFOR ALTHEA (bis zu 400 Angehörige des Bundesheeres), die Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali (bis zu 15 Personen), kurz MINUSMA, oder der Multinationale Friedenseinsatz im Kosovo (KFOR) mit bis zu 600 Soldaten sind bis Ende 2021 verlängert worden.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Seit mehr als 60 Jahren unterstützt unser Bundesheer im Ausland. Damit übernimmt es eine verantwortungsvolle Rolle und sorgt international für eine stabile Sicherheitspolitik. Mit ihrer Arbeit und Funktion, die unsere Soldatinnen und Soldaten täglich vor Ort leisten, tragen sie ein Stückweit zu Friedenserhaltung bei. Diese internationalen Einsätze unserer Bundesheerangehörigen sind wichtige Säulen, um den Frieden zu erhalten.”

Derzeit sind mehr als 740 Soldatinnen und Soldaten in 15 Missionen im Dienste des Friedens im Einsatz. So befinden sich in den drei großen Auslandsmissionen Österreichs unter Leitung der Europäischen Union in Bosnien-Herzegowina nahezu 300, unter NATO-Führung in der Kosovo-Mission über 300 und in der Blauhelm-Mission der UNO im Libanon über 180 Soldatinnen und Soldaten.

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