Heute kehren gegen 18.30 Uhr die Soldatinnen und Soldaten der militärischen Evakuierungsoperation der deutschen Bundeswehr in Kabul nach Deutschland zurück. Unter der Führung von Brigadegeneral Jens Arlt waren bis zu 600 Einsatzkräfte an der bisher größten militärischen Evakuierungsmission der Bunderepublik beteiligt.

Bei der Ankunft werden Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, Generalinspekteur Eberhard Zorn, die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Eva Högl, sowie weitere Politikerinnen und Politiker anwesend sein.

Deutschland beteiligte sich seit dem 16. August neben weiteren Nationen an der Rettungsoperation in Kabul. Nachdem die Taliban unter anderem die afghanische Hauptstadt Kabul erobert hatten, unterstützte die Bundeswehr die laufende Evakuierungsmission des Auswärtigen Amtes, um deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, afghanische Ortskräfte und deren Familien und weitere Schutzbedürftige in Sicherheit zu bringen.

Fallschirmjäger, Soldaten des Kommandos Spezialkräfte (KSK), Feldjäger, Krisenunterstützungsteams, Sanitäter, Militärpolizei, Angehörige der Luftwaffe und weitere Spezialistinnen und Spezialisten aller Bereiche der Bundeswehr waren in Deutschland, in Taschkent und am Flughafen in Kabul eingesetzt, um die Evakuierung von deutscher Seite sicher zu stellen. Eine von der Bundeswehr eingerichtete Luftbrücke von Kabul nach Taschkent brachte mit Evakuierungsflügen Schutzsuchende rund um die Uhr in Sicherheit.

Insgesamt hat die Bundeswehr mit ihren Transportflugzeugen vom Typ A400M bei 37 Flügen mehr als 5.300 Bundesbürger, Afghaninnen und Afghanen sowie Bürger anderer Staaten aus mindestens 45 Staaten evakuiert.

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