Heute Montag durchbrach ein Kastenwagen eine Kontrolle am Grenzübergang Eberau im Bezirk Güssing. Das Fahrzeug konnte in der Tiefe durch die Soldaten gestoppt werden. Der vermeintliche Schlepper eröffnete umgehend das Feuer auf die eingesetzten Assistenzsoldaten und eine noch unbekannte Anzahl an mittransportierten Personen ergriff die Flucht. Während die Soldaten zum Glück unverletzt blieben, flüchtete der Schlepper in Richtung Ungarn.

„Dieser heutige Vorfall verdeutlicht, dass die Maßnahmen der Schlepper und die damit verbundene Kriminalität neue Dimensionen erreicht hat. Ich bin froh, dass die eingesetzten Soldaten unverletzt geblieben sind. Das professionelle Handeln der Soldaten ist ein Beleg dafür, dass wir mit der Maßnahme mehr Berufssoldaten und weniger Grundwehrdiener an der Grenze einzusetzen, absolut richtige Schritte eingeleitet haben”, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

Mit der Maßnahme „Mein Dienst für Österreich” wurde Anfang 2021 die Möglichkeit geschaffen, den sechsmonatigen Grundwehrdienst freiwillig um drei Monate zu verlängern und die erlernten Fähigkeiten und Fertigkeiten weiter anzuwenden. Mit dem Angebot an Zusatzausbildungen während dem Grundwehrdienst soll damit das professionelle Handeln der Soldaten gesteigert werden.

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