45 Soldaten unterstützen im Rahmen eines Assistenzeinsatzes die Bezirkshauptmannschaften im Bundesland Salzburg bei der Erhebung und Bearbeitung von Covid-19-Verdachtsfällen.

In Folge der Pandemie kam es in den Gesundheitsämtern der Bezirksverwaltungsbehörden zu einem massiven Arbeitsanfall, der durch das Personal dieser Behörden nicht mehr abgedeckt werden konnte. Daher erfolgte durch das Land Salzburg ein Antrag um Assistenz an das Militärkommando Salzburg.

Ziel ist es, klar definierte Tätigkeiten im Rahmen der Erhebung und Rückverfolgung von Kontaktpersonen bei bestätigten Covid-19-Fällen zu übernehmen und den Behörden mehr personellen Handlungsspielraum zu geben. Die Soldaten werden durch die Gesundheitsbehörde des Landes Salzburg genau in ihre Aufgaben eingewiesen. Diese umfassen:

  • Bearbeitung, Erhebung und Rückverfolgung von Covid-19-Verdachtsfällen und deren Kontakte im persönlichen Umfeld.
  • Die Information von Angehörigen und Personen, die Kontakt mit bestätigten Covid-19-Erkrankten hatten, um somit eine schnelle Eindämmung der Neuinfektionen zu erreichen.
@Bundesheer/Helmut Steger
Mit Befragungen und Erhebungsformularen helfen die Soldaten den Behörden.

„Dieser Einsatz dient der mittelbaren und unmittelbaren Gefahrenabwehr”, so der Militärkommandant von Salzburg, Brigadier Anton Waldner. „Die Zusammenarbeit mit der Gesundheitsbehörde des Landes Salzburg und den Bezirkshauptmannschaften im Bundesland ist ausgezeichnet.” Insgesamt wurden 45 Soldaten, davon 23 Militärmusikerinnen und -musiker, für diese Aufgaben eingeschult. Der Einsatz der Assistenzsoldaten begann am 29. Juni und ist vorerst für eine Dauer von vier bis acht Wochen ausgelegt.

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