Seit heute Dienstag unterstützen in Tirol 36 Soldaten die Behörden bei der gesundheitsbehördlichen Nachverfolgung von Covid-Verdachtsfällen und beim Betreiben der Gesundheitshotline „1450”. Ausgelöst wurden die Assistenzeinsätze durch eine weitere Anforderung des Landes Tirol an das Bundesheer.

„Die Lageentwicklung in Tirol zeigt, dass das Bundesheer mehr denn je benötigt wird. Unsere Soldatinnen und Soldaten des Österreichischen Bundesheeres stehen für dringend notwendige Assistenzanforderungen jederzeit bereit. Das Bundesheer sorgt rund um die Uhr und gemeinsam mit den zivilen Behörden für die Sicherheit Österreichs”, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

Aufgrund der aktuellen Covid-19-Lage trifft das Land Tirol derzeit Maßnahmen, um Infektionsherde möglichst rasch zu erkennen und so die unkontrollierte Ausbreitung des Virus zu verhindern. Dabei spielen eine zentrale Contact Tracing-Einheit und die Gesundheitshotline „1450” des Landes eine bedeutende Rolle. Um beide Bereiche betreiben zu können, werden nun Soldaten eingesetzt. Diese kommen aus Bludesch, Landeck und Lienz.

Die Soldaten werden seit heute durch das Land Tirol und die Leitstelle Tirol geschult und in ihre Aufgaben im Contract Tracing und im Betreiben der Gesundheitshotline eingewiesen. Die Soldaten versehen ihren Dienst gemeinsam mit Fachleuten des Landes Tirol. Sie werden täglich in der Zeit von 7.00 bis 23.00 Uhr im Einsatz stehen.

Derzeit sind in Tirol rund 230 Soldatinnen, Soldaten und Zivilbedienstete des Bundesheeres im Einsatz. 76 davon zur Unterstützung der Gesundheitsbehörden, 110 überwachen die Staatsgrenze, um illegale Einreisen zu verhindern und 40 helfen im Zentrallager der Lebensmittelversorgers Spar in Wörgl. Dieser Einsatz dauert voraussichtlich bis 08. September und wird im Rahmen einer Unterstützungsleistung gegen Bezahlung durchgeführt.

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