Anfang November stand für die Kaderpräsenzkompanie des Aufklärungs- und Artilleriebataillon 7 der 7. Jägerbrigade ein spezielles Übungsvorhaben auf dem Dienstplan: Drei Tage lang beschäftigte sich eine der zwei Aufklärungskompanien, die ausschließlich aus Berufssoldaten besteht, mit der Nutzung von urbaner Infrastruktur als Einsatzraum für bodengebundene Spähaufklärung.

Das ehemalige Firmengelände einer stillgelegten Ziegelbrennerei am Stadtrand von Fürstenfeld sowie der Ortskern von Heiligenkreuz im Lafnitztal wurden genutzt, um Aufklärungsergebnisse im verbauten Gebiet zu gewinnen. Hierzu kamen auch technische Aufklärungsmittel, wie bodengebundene Radargeräte oder Wärmebildkameras auf leicht gepanzerten Gefechtsfahrzeugen zum Einsatz.

@Bundesheer/Schulter
Die Feldbacher Aufklärungskräfte beim Vorgehen in der Ziegelbrennerei.

Die größte Herausforderung für die Soldaten war das unerkannte und verdeckte Vorgehen im städtischen Raum um verwertbares Material von Personen beziehungsweise Fahrzeugen zu gewinnen und dieses militärischen aber auch zivilen Entscheidungsträgern zu Verfügung zu stellen. Auch die Einbindung von Drohnen und Aufklärungshubschraubern ist fixer Bestandteil der Einsatzplanung und hat im urbanen Raum einen besonderen Stellenwert.

Um all diese Herausforderungen zu meistern, unterziehen sich die Soldaten der Kaderpräsenzkompanie aus Feldbach einer fordernden und abwechslungsreichen Ausbildung im In- und Ausland. Dazu gehört das Zusammenarbeiten mit Transporthubschraubern, das Abseilen aus großen Höhen, der Umgang mit Zünd- und Sprengmitteln, intensive Ausbildung im scharfen Schuss und vieles mehr.

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