Der Rheinmetall AG ist es im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2020 gelungen, den Konzernumsatz insgesamt weiter zu erhöhen und die krisenbedingt rückläufige Entwicklung im Automotive-Bereich auch auf der Ertragsseite teilweise aufzufangen.

Maßgeblich für diese Entwicklung war der Unternehmensbereich Defence, der ein deutliches Wachstum beim Umsatz und Ertrag ausweist. Dagegen zeigen sich die Zahlen des Automotive-Bereichs bereits von der Corona-Krise beeinflusst, die die globale Automobilindustrie insbesondere gegen Ende des ersten Quartals erfasst und weltweit erhebliche Produktionsrückgänge ausgelöst hat.

Für den erwarteten Geschäftsverlauf des Defence-Bereichs bestätigt der Technologiekonzern seine Jahresprognose 2020 vom März dieses Jahres. Für Automotive ist eine Prognose aufgrund der derzeit noch gegebenen Unsicherheiten hinsichtlich der künftigen Nachfrage- und Produktionsentwicklung in der Automobilindustrie nicht möglich.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: „Unser Defence-Bereich zeigt sich in der gesamtwirtschaftlich schwierigen Lage robust und widerstandsfähig und wird uns im Konzern helfen, die krisenbedingten Auswirkungen abzufedern. Das wird aus heutiger Sicht auch im weiteren Jahresverlauf so bleiben. Bei Defence hatten wir einen erfolgreichen Start ins Geschäftsjahr und konnten das Geschäftsvolumen im ersten Quartal profitabel ausweiten. Bei Automotive mussten wir unsere Produktion wie alle Automobilzulieferer deutlich einschränken. Das wird uns vor allem im zweiten Quartal erheblich belasten. Die in China einsetzende Markterholung und der Wiederanlauf der Produktion unserer internationalen Kunden stimmen uns aber zuversichtlich, dass wir die Fertigung in vielen unserer Automotive-Standorte im zweiten Quartal weiter hochfahren können.”

Für das erste Quartal 2020 weist die Rheinmetall AG einen Konzernumsatz von
1,358 Milliarden Euro aus, nach 1,342 Milliarden Euro im entsprechenden Vorjahresquartal. Dies entspricht einem Zuwachs um 15 Millionen Euro oder 1,1 Prozent. Mit einem Zuwachs von rund 18 Prozent auf 740 Millionen Euro ist dabei der Unternehmensbereich Defence überproportional gewachsen.

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