Hanno Settele will es wissen: Was passiert, wenn es im ganzen Land plötzlich dunkel wird? Für „Dok 1: Nichts geht mehr: Sieben Tage ohne Strom” spielt er im Gedankenexperiment am 3. November um 20.15 Uhr in ORF 1 den Ernstfall durch: Eine Woche Blackout!

Europaweit sind sich Expertinnen und Experten einig – es ist nicht die Frage, ob ein Blackout kommt, sondern wann. Laut einer Einschätzung der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge ist mit einem europaweiten Netzausfall bereits in den nächsten Jahren zu rechnen, laut Österreichischem Bundesheer ist der Eintritt eines solchen Katastrophenfalls bis 2025 sehr wahrscheinlich. Ein Blackout hätte aber noch gravierendere Auswirkungen als eine Pandemie, zumindest kurzfristig: Ein großflächiger Stromausfall würde Österreich 1,8 Milliarden Euro kosten – pro Tag! Im Vergleich dazu wirkt die Corona-Krise mit im Schnitt 100 Millionen Euro pro Tag Lockdown fast harmlos.

Die Ursachen für einen möglichen Blackout können unterschiedlich sein: Ein (auch in Österreich) überaltertes Stromnetz, der schmale Grat zwischen Stromverbrauch und Stromproduktion, Cyberattacken, Terroranschläge, geomagnetische Stürme, menschliches Versagen und Naturkatastrophen. Wie lange hält eine Gesellschaft einen flächendeckenden Stromausfall aus? Manche Expertinnen und Experten fürchten einen Zusammenbruch bereits nach vier Tagen. Offiziellen Empfehlungen nach sollen sich alle Menschen auf einen Ausfall der Versorgung für sieben bis vierzehn Tage vorbereiten. Doch nur wenige würden mit ihren Vorräten eine Woche lang durchkommen.

Ist nach der Pandemie vor dem Blackout? Was passiert, wenn es passiert, und wie gut sind wir auf diesen Ernstfall vorbereitet? Im Gespräch mit Expertinnen und Experten geht Hanno Settele diesen Fragen nach.

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