Vor wenigen Tagen testeten die Luftstreitkräfte des Bundesheeres das neue Selbstschutzsystem der C-130 Hercules-Transportmaschinen. Nach dem Start in Linz-Hörsching flogen zwei Maschinen des Kommandos Luftunterstützung aus dem Nebel auf sonnige 1.400 Meter über Grund und führten über dem Truppenübungsplatz Allentsteig erfolgreich den Ausstoß von Täuschkörpern – sogenannten „Flares” – durch.

Der Test war ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung des Lufttransportsystems C-130 Hercules. Das Selbstschutzsystem wird es nach Abschluss der Entwicklungen den Luftstreitkräften in Zukunft ermöglichen, „unter Bedrohung Soldaten und Zivilisten sicherer aus Krisengebieten zu evakuieren”, so Brigadier Wolfgang Wagner, Kommandant des Kommandos Luftunterstützung.

Als nächster Schritt ist die Ausbildung der Besatzungen in allen notwendigen Verfahren vorgesehen, um diese neue Fähigkeit zum Einsatz bringen zu können. Das Schutzsystem wird reihenweise in alle drei C-130-Maschinen eingebaut und beinhaltet passive Sensoren, die vor einem Abschuss von hitzesuchenden Raketen warnen.

@Bundesheer/Gorup

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