Nach 20 Jahren G22 führt die deutsche Bundeswehr nun den kampfwertgesteigerten Nachfolger G22A2 in die Truppe ein.

Wesentliche Neuerungen des G22A2 sind die gegenüber dem Vorgänger leistungsfähigere Zieloptik und eine Mündungsbremse, die den Rückstoß des Gewehres um die Hälfte reduziert und damit die Präzision des Schützen erhöht. Das Zielfernrohr kann zudem nun zur Verbesserung der Nachtkampffähigkeit mit dem Nachtsichtvorsatz (NSV 80), ergänzt werden, das Abzugsgewicht der Waffe ist deutlich geringer und die Treffgenauigkeit aufgrund der leichteren Bedienbarkeit höher.

Neu sind beim G22A2 auch diverse Anpassungsmöglichkeiten: Das Wangenpolster an der Schulterstütze kann nun beispielsweise nicht nur in der Höhe, sondern auch seitlich verschoben werden und das Zweibein ist stufenlos höhenverstellbar. Zudem zeigt nun eine beleuchtbare Wasserwaage am Zielfernrohr ein Verkanten des Gewehrs an. Teil des umfangreichen Zubehörpakets sind ein Schalldämpfer, ein Rotpunktvisier und ein Ballistikrechner mit eingebautem Wettermessgerät. Damit können der Breitengrad, die Temperatur und der Wind ermittelt werden. Nach Eingabe der Waffen- und Munitionskennwerte ermittelt der Ballistikrechner eine genaue Prognose der Flugbahn des Projektils.

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