Am 20. Oktober trat General Rudolf Striedinger im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner bei einem militärischen Festakt in der Maria-Theresien-Kaserne sein Amt als Chef des Generalstabes des Österreichischen Bundesheeres an.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Ich gratuliere General Rudolf Striedinger zu seiner neuen Aufgabe. Ich freue mich über einen so erfahrenen Offizier als Generalstabschef. Er wird sein militärisches und strategisches Know-how aus seinen Zeiten als Kommandant und Leiter in herausfordernden Positionen im Militär und sein Gespür für unser Bundesheer, für unsere Soldatinnen und Soldaten und für alle, die im Bundesheer tätig sind, einbringen. Immerhin stehen neue Zeiten für das Bundesheer heran: Jetzt gilt es, die militärische Kernkompetenzen auszubauen und diese zu stärken. Dazu ist Rudolf Striedinger genau der richtige Offizier an der Spitze des Generalstabs.”

@Bundesheer/Karlovits

Generalstabschef General Rudolf Striedinger: „Wir werden in den nächsten Jahren die militärische Landesverteidigung wieder stärken. Mit dem zusätzlichen Budget werden wir insbesondere in den Schutz und die Waffenwirkung der Soldatinnen und Soldaten investieren, die Mobilität am Boden und in der Luft verbessern und unsere Infrastruktur autark gestalten. Darüber hinaus werden wir wieder vermehrt üben, auch im öffentlichen Raum, und damit auch unser Personal, vor allem die Miliz, stärken. Die Assistenzeinsätze sollten wir dabei auf das absolut Notwendigste konzentrieren.”

Führungspositionen seit 20 Jahren
General Rudolf Striedinger (60) begann seine militärische Laufbahn im Jahr 1979, als er zum Präsenzdienst einrückte. Von 1980 bis 1983 besuchte er die Theresianische Militärakademie und wurde 1983 stellvertretender Kommandant sowie Ausbildungsoffizier einer Ausbildungskompanie im Landwehrstammregiment 32 in Niederösterreich. Von 1987 bis 1989 war Striedinger Kommandant der Ausbildungskompanie sowie anschließend Kommandant der Stabskompanie des Landwehrstammregiments 32. Im Jahr 1988 absolvierte er die Generalstabsausbildung. Danach war er unter anderem stellvertretender Chef des Stabes im Militärkommando Wien sowie Referatsleiter im Generalstab des Verteidigungsministeriums sowie ab 2002 Leiter des Generalstabsbüros sowie Abteilungsleiter der Generalstabsabteilung. Er war in dieser Funktion neun Jahre für die unmittelbare Unterstützung des Generalstabschefs und die Koordinierung des Generalstabs mit der politischen Leitung des Ressorts zuständig, bevor er ab 2011 als Kommandant des Militärkommandos in Niederösterreich tätig wurde. In dieser Zeit war Striedinger maßgeblich an der Attraktivierung des Wehrdienstes beteiligt.

@Bundesheer/KarlovitsIm Jahr 2016 wechselte er als militärischer Leiter in das Abwehramt. Im Jahr 2020 war er als Stabschef von Verteidigungsministerin Tanner tätig und ab Juli 2021 als Leiter der Generalstabsdirektion sowie stellvertretender Generalstabschef. Er ist damit bereits seit 20 Jahren in höchsten Führungsfunktionen tätig. General Striedinger absolvierte Kurse an der NATO-Schule in Oberammergau und war im Jahr 2006 Kommandant des österreichischen Kontingents sowie der „Task Force North” der Mission EUFOR/ALTHEA in Bosnien und Herzegowina. Darüber hinaus war er in seiner Funktion als Leiter des Abwehramts regelmäßig mit ausländischen Nachrichtendiensten in Kontakt. Rudolf Striedinger wohnt in Niederösterreich, ist verheiratet und Vater von sechs Kindern.

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