Auf der Radarstellung Kolomansberg herrscht zurzeit reger Baustellenbetrieb, denn die ortsfeste Radarstation wird auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Im Rahmen der umfassenden Baumaßnahmen erhält die Radarstation eine neue Antenne und ein neues Radom.

Das Luftraumbeobachtungs- und Führungssystem „Goldhaube” erfährt in den kommenden zwei Jahren eine Modifizierung der militärischen Radaranlagen. Ein neues „Longrange”- Radar mit neuem Radom wird errichtet, um den militärischen Erfordernissen der Luftraumüberwachung gerecht zu werden. In weiterer Folge werden die im Verantwortungsbereich des Radarbataillons aus Salzburg stehenden Radarstationen ebenfalls umgebaut.

@Bundesheer/Schweighofer
Die Radarstation erhält eine neue Antenne und ein neues Radom.

Eine neue militärische Identifizierungsmethode macht es notwendig, die Antennen zu erneuern. Daher müssen auch die Stationen, ortsfeste wie auch verlegbare, ständig am neuesten Stand der Technik bleiben. Zusätzlich wird auch die Infrastruktur adaptiert und an die neuen Anforderungen angepasst.

Das sogenannte „Mide Life Upgrade” der im Radarbataillon vorhandenen Radaranlagen wird die nächsten zwei Jahre in Anspruch nehmen. Dies begründet sich in den topografischen Gegebenheiten der Stationen, wie auch in der gleichzeitigen Sicherstellung der permanenten Überwachung des österreichischen Luftraumes.

Mit den Arbeiten werden die passiven Komponenten des Luftraumbeobachtungssystems „Goldhaube” auf den aktuellsten Stand der Technik gebracht. So können sie weiterhin einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der Souveränität des heimischen Luftraumes leisten. „Nach Fertigstellung der Baumaßnahmen wird die Radarstation eine der modernsten in Europa sein”, so Major Thomas B., stellvertretender Kommandant des Radarbataillons.

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