Am 10. Juni überreichte der Chef des Stabes der Streitkräfte, Generalmajor Gerhard Christiner, das „Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich” an Brigadier Arnold Staudacher.

Brigadier Staudacher ist seit 1986 beim Österreichischen Bundesheer. Nach der Ausbildung an der Theresianischen Militärakademie begann er seine Offizierslaufbahn bei der Luftraumüberwachung in der Einsatzzentrale/Basisraum in St. Johann im Pongau als Radarleitoffizier und unterstützte sieben Jahre lang Piloten bei ihren täglichen Missionen.

Nach Absolvierung des Generalstabslehrganges bekleidete er unterschiedlichste Führungsfunktionen im Bereich der Luftstreitkräfte, unter anderem

  • als Chef des Stabes der Luftraumüberwachung (LRÜ),
  • als Kommandant des Einsatzzentrale der LRÜ,
  • als Abteilungsleiter im Luftstab der Streitkräfte und
  • war zuletzt Stellvertretender Kommandant der Luftstreitkräfte.

In seiner jetzigen Aufgabe als Joint 6 ist er sehr bemüht im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten, insbesondere die Sicherstellung der Betriebsfähigkeit von Informations- und Kommunikationssystemen und des IKT Betriebes im Verantwortungsbereich der Streitkräfte zu forcieren und hat aufgrund dieser Tätigkeiten dadurch dem österreichischen Bundesheer und der Republik Österreich wertvolle Dienste vor allem während des Covid-19-Assistenzeinsatzes erwiesen.

@Bundesheer/RiedlspergerIn seinem Aufgabenspektrum gab er stets sein Fachwissen weiter. Durch sein Engagement bei der Erstellung und Überarbeitung von Vorschriften, Merkblättern, Ausbildungsbehelfen, Broschüren und Informationsmaterial für die Luftstreitkräfte hat er sich besonders verdient gemacht.

In seiner fast 30-Jährigen Karriere bei den Luftstreitkräften des Österreichischen Bundesheeres hat Brigadier Staudacher auch zahlreiche Auslandserfahrungen vorzuweisen, unter anderem

  • eine mehrmonatige Ausbildung zum Air Weapons Controller bei der US Air Force,
  • mehrwöchige Luftkampfübungen in Frankreich und Großbritannien sowie
  • den Lehrgang Generalstabs- und Admiralstabsdienst mit Vertiefungsgebiet Luftkriegsführung in Deutschland.

Er verbrachte insgesamt dreieinhalb Jahre seiner Dienstzeit im Ausland (zwei davon in Deutschland, ein Jahr im Kosovoeinsatz, sechs Monate in den USA). Außerdem wirkte er bei der Airpower 11, 13 und 16 mit. Im Jahr 2018 hat er die Projektleitung für die Airpower 2019 übernommen.

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