Von 30. Jänner bis 10. Februar fand in Tirol eine Fallschirmausbildung des Jagdkommandos statt. In den beiden Wochen im Tiroler Gebirge wurden die Soldaten des Jägerbataillons 25 vom Jagdkommando ausgebildet und bei ihren Fallschirmabsprüngen mit den Bedingungen des Hochgebirges im Winter konfrontiert.

Das Jagdkommando ist für die militärische Fallschirmausbildung im Bundesheer verantwortlich. Die erste Stufe für Militärfallschirmspringer ist der Rundkappenbasiskurs. Dabei wird ein Fallschirm mit Reißleine verwendet; die Absetzhöhe beträgt meist 400 Meter über Grund.

Zwei Flächenflugzeuge „Pilatus Porter“ PC 6 kamen dabei als Absetzmaschine für die Rundkappenfallschirmspringer zum Einsatz. Die Flugzeuge sind besonders in engen Tälern geeignet, Fallschirmspringer zielgenau abzusetzen.

Ein Springer verlässt über die Heckklappe die "Hercules"-Transportmaschine.
Ein Springer verlässt über die Heckklappe die „Hercules“-Transportmaschine.

In der zweiten Ausbildungswoche erfolgte das Absetzen aus einer Transportmaschine „Hercules“ C-130. Angehörige des Jagdkommandos sprangen dabei mit Freifallschirmen aus einer Höhe von 1.000 Metern über Grund ab.

Die Landung der Fallschirmspringer erfolgte in verschiedenen Landezonen. Auch Hubschrauber, wie eine S-70 „Black Hawk“-Maschine waren für den Transport von Sicherheitspersonal im Einsatz.

Text: MilKdo Tirol, Bilder: Bundesheer/Max Appeltauer