Am Übungsplatz Blumau trainierten die Such- und Rettungshunde-Teams der Johanniter Unfall-Hilfe mit einem Bundesheer-Hubschrauber mögliche Einsatzszenarien. „Das Training ist erforderlich um die Teams auch in schwierigem Gelände einsetzten zu können”, erklärt Tobias Schubert von den Johannitern.

@Bundesheer/Johannes
Die Hundeführer und ihre vierbeinigen Partner bekamen mehr Sicherheit für ihre nächsten Einsätze.

„Hurra, Hubschrauber fliegen! Aber ein wenig Angst habe ich schon dabei”, mag sich der eine oder andere vor seinem Erstflug gedacht haben. Verständlich, wie oft fliegt man mit seinem „besten Freund” seitlich an einer  Hubschrauberseilwinde hängend in den Einsatz. „Die Teams können jederzeit eingesetzt werden. Es ist hilfreich, Hund und Hundeführer vorab die Scheu zu nehmen. Speziell die Hunde sind Hubschrauber nicht gewöhnt oder haben niemals einen Lufttransport absolviert”, erläutert der Staffelführer der Johanniter.

Die Übung begann mit einem Trockentraining. Die Vierbeiner durften sich sukzessive an Pilot und Gerät gewöhnen. Höhepunkt war das Aufnehmen und Abseilen mittels Hubschrauberwinde – kombiniert mit einem Kurz-Flug über den Übungsplatz. Ein erfahrener Flugretter des Bundesheeres koordinierte die Durchführung der Bergung.

Diese Übung war für die Hundeführer und ihre „Partnern mit der kalten Schnauze” ein Erfahrungsgewinn und gibt ihnen mehr Sicherheit bei der nächsten Flugrettung. Lob gab es von der Hubschrauberbesatzung für Disziplin und gezeigter Leistung aller. Die Johanniter dankten beim Abflug mit Applaus. „Auch wenn zu Beginn ein wenig der Respekt vor dem Unbekannten präsent war – die Übung hat Spaß gemacht und war ein Erlebnis”, so der Tenor der Teilnehmer.

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