Seit Montag, den 16. März, befinden sich rund 100 Soldaten, Zivilbedienstete des Heereslogistikzentrums Klagenfurt und Heeressportler vom Heeresleistungssportzentrum Faak am See in Kärnten im „Corona-Einsatz”. Sie unterstützen die Logistik in den Zentrallagern von Lebensmittellieferanten, die Kärntner Polizei sowie Behörden bei den Einreise- und Gesundheitskontrollen zu Italien.

@Bundesheer/Andreas Lindner
Heeressportler helfen beim Hofer-Zentrallager in Villach.

Durch die vielen Einkäufe in den letzten Tagen bestand erhöhter Bedarf in der Nachlieferung von Lebensmittel. Aus diesem Grund wurde das Bundesheer zur Hilfeleistung angefordert. Soldaten und Zivilbedienstete, unter anderem aus dem Heereslogistikzentrum Klagenfurt, helfen im Spar-, REWE- und Hofer-Zentrallager in Kärnten, damit eine durchgehende Lebensmittelversorgung sichergestellt werden kann.

Heeressportler des Heeressportzentrums Faak am See wie Snowboarderin Sabine Schöffmann und der Nordische-Kombinierer Philipp Orter, helfen im Verteilerzentrum von Hofer in Villach. „In so einer Notsituation ist es selbstverständlich, dass wir helfen, wo wir gebraucht werden”, so Schöffmann. „Wir sind hier beim Zentrallager Hofer und packen kräftig mit an. Es ist genug zu tun”, sagt Orter.

@Bundesheer/Thomas Enenkel
Hauptsächlich LKWs kommen zum Grenzübergang Thörl-Maglern.

Seit Dienstag, den 17. März, wird die Bezirkshauptmannschafft Villach-Land von 25 Soldaten unterstützt. „Der Dienst war mit meinem Personalstand nicht mehr zu schaffen, deswegen habe ich das Bundesheer angefordert, die dankenswerterweise mit uns gemeinsam diese Gesundheitskontrollen durchführen”, sagt Bezirkshauptmann von Villach-Land, Bernd Riepan.

„Unsere Soldatinnen und Soldaten unterstützen hier wo es notwendig ist. Es geht es vor allem um die Fieberkontrollen der Fernfahrer aus Italien, Slowenien und Österreich”, erklärt Militärkommandant Brigadier Walter Gitschthaler. „Weiters unterstützen unsere Soldaten beim Ausfüllen von diversen Formularen. Sollten sich die Gesundheitschecks auch auf die Grenzübergänge nach Slowenien ausgeweitet werden, haben wir noch genügend Kräfte zur Verfügung, denn es gibt genug zu tun”, so Gitschthaler.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here