Seit 21. Oktober unterstützen Soldaten und Zivilbedienstete, zusätzlich zu den Gesundheitskontrollen an den Grenzen, auch die Covid-19-Maßnahmen der Bezirksbehörden. Aufgrund der stark steigenden Zahlen an Infizierten wurde auch mehr Personal vom Bundesheer für die Kontaktnachverfolgung (Contact Tracing) angefordert. Teilweise kommen dabei auch zivile Heeresangehörige zum Einsatz.

Bis Freitag, den 13. November, unterstützten 48 Heeresangehörige die Kärntner Bezirksbehörden. Zu diesen Contact Tracern kamen mit Montag, den 16. November, nochmals 34 dazu. 14 davon werden beim Klinikum Klagenfurt für administrative Tätigkeiten eingesetzt. Da die Nachverfolgungen der Covid-Kontaktpersonen immer umfangreicher und schwieriger werden, kommen von den Gesundheitsbehörden laufend Anforderungen um Aufstockung der Contact Tracer. Weitere 35 Soldaten werden deshalb diese Tätigkeiten ab Freitag verstärken.

Insgesamt stehen in Kärnten somit ab Ende dieser Woche rund 320 Soldaten und Bundesheer-Bedienstete im Einsatz. Davon befinden sich knapp 200 im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz sowie im Gesundheitsmanagement an der Kärntner Staatsgrenze und 117 Bundesheer-Angehörige beim Contact Tracing.

Parallel dazu unterstützen wie berichtet 80 Villacher Fernmelder, darunter auch Grundwehrdiener, seit vergangenem Wochenende im Kontaktmanagement-Center in Linz in Oberösterreich. Im Schichtdienst helfen sie hier beim Contact Tracing fast rund um die Uhr. Wie lange der Einsatz noch dauern wird, ist derzeit nicht absehbar.

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