Gute Nachrichten für das Wiener RMMV-Werk: Von 2021 bis 2027 sollen bis zu 4.000 Wechsellader-Lkw im Wert von bis zu zwei Milliarden Euro für die deutsche Bundeswehr gefertigt werden.

Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat mit Rheinmetall MAN Military Vehicles (RMMV) einen Rahmenvertrag über die Lieferung der bis zu 4.000 Lkw abgeschlossen, wobei ein großer Teil der Fahrzeuge über gepanzerte Kabinen verfügen wird. Damit schließt der Auftrag direkt an den am 5. Juli 2017 durch das BAAINBw erteilten und auf sieben Jahre angelegten UTF-Rahmenvertrag von 2.271 Fahrzeugen an, aus dem bereits 1.250 ausgeliefert worden.

Wie bisher wird der überwiegende Teil der wesentlichen Komponenten – Motoren, Achsen, Getriebe und Aufbauten – in Deutschland gefertigt, die Montage der Fahrzeuge erfolgt anschließend im Wiener RMMV-Werk.

In einem ersten Abruf wurde die Produktion von 540 Fahrzeugen in Auftrag gegeben, davon 230 mit geschützten Kabinen. Dieses erste Los hat einen Auftragswert von 348 Millionen Euro brutto, wobei die Auslieferung Anfang 2021 beginnen soll. Ziel ist es dabei, dass die Truppe über eine ausreichende Anzahl an Fahrzeugen verfügt, wenn Deutschland 2023 die Führung der NATO-Speerspitze VJTF übernimmt.

@Rheinmetall
Von 2021 bis 2027 könnten im Wiener RMMV-WErk bis zu 4.000 Lkw für die Bundeswehr vom Band laufen.

Die geschützten Wechselladersysteme erhöhen Überlebens- und Durchhaltefähigkeit sowie die taktische Flexibilität der Nachschubtruppe erheblich. Im Gegensatz zu den ebenfalls von der RMMV gelieferten Ungeschützten Transportfahrzeugen (UTF) bewegen sie sich auch stark in den vorderen Bereichen der Einsatzräume, etwa beim Munitionsnachschub für Kampf- und Kampfunterstützungstruppen.

Kernausstattung der robusten und geländegängigen HX 8×8-Fahrzeuge ist das von Hiab entwickelte Hakenladegerät, mit dem sich die zugehörigen Wechselladerpritschen (Flatracks) schnell aufnehmen und absetzen lassen. Zusätzlich können die Fahrzeuge auch eine Wechselpritsche oder einen Container über die standardisierten 20 Fuß ISO-Schnittstellen aufnehmen.

Aktuell gehören unter anderem Großbritannien, Australien, Neuseeland und Dänemark zum Nutzerkreis. Norwegen und Schweden haben ebenfalls LKW-Aufträge in nennenswerten Größen bei Rheinmetall platziert.

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