Die deutsche Luftwaffe nimmt mit insgesamt zehn Eurofightern und rund 200 Soldatinnen und Soldaten an der multinationalen Übung Arctic Challenge 2021 teil.

Gastgeber sind der NATO-Bündnispartner Norwegen und die Partnernationen Schweden und Finnland. Unter der Führung des Taktischen Luftwaffengeschwaders 31 „Boelcke” als Leitverband trainieren die Frauen und Männer der Luftwaffe mit insgesamt zwölf verbündeten Nationen Luftoperationen im internationalen Verbund.

Besonders wichtig dabei ist die Zertifizierung für die NATO Response Force (NRF). Außerdem entsendet das Zentrum Elektronischer Kampf etwa 20 Soldaten nach Schweden, um mit ihren SA-8 und SA-6 Waffensystemen gegnerische Flugabwehr zu simulieren.

„Für uns ist Arctic Challenge eine sehr wichtige Übung, denn hier wird eine wesentliche Grundlage für die nationale Zertifizierung unseres fliegenden Bereichs für die NATO Response Force gelegt”, erklärt der Kontingentführer Oberstleutnant Daniel Ullmann-Märkl.

Dafür ist ein von der NATO zertifizierter „Checker” dabei. Er wird überprüfen, ob die Luftwaffe insbesondere die Voraussetzung erfüllt, „COMAOs” zu planen, durchzuführen und nachzubereiten. COMAO steht für Composite Air Operations. Das sind Luftkriegsoperationen mit einer großen Zahl unterschiedlicher Luftfahrzeuge – speziell multinational zusammengesetzt.

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