Vor wenigen Tagen erreichte das multinationale Bataillon bei EUFOR unter der Führung von Oberstleutnant Janko und seinem ungarischen Stellvertreter Major Nagy die „Full Operational Capability” – die volle Einsatzbereitschaft.

Ein Übungsszenario auf Kompanieebene umfasste verschiedene gefechtstechnische Aufgaben wie etwa die Sicherung eines LOT-Hauses, einen Zwischenfall mit Blindgängern und die Luftevakuierung eines verletzten Soldaten. Das multinationale Bataillon führt regelmäßig Übungen durch, um das hohe Fähigkeitsniveau seiner Truppen sicherzustellen. Das Bataillon besteht aus österreichischen, ungarischen und türkischen Soldaten.

@Bundesheer/Feusthuber
Übungsszenario: Das Notarztteam bei der Erstversorgung eines Verletzten.

Unter der Führung des KPE-Kompaniekommandanten der 2. Panzergrenadierkompanie des Panzergrenadierbataillons 35 wurde das Szenario in kürzester Zeit beendet. Dabei wurde versucht, die gewaltbereite Demonstration mit geringstmöglicher Mittel aufzulösen sowie durch Kommunikation zu beruhigen. Dies war jedoch erfolglos – somit musste Tränengas eingesetzt werden, um die gewalttätige Menge wegzudrängen und die anschließende Evakuierung eines „Liaison Observation Teams” aus einem Gebäude sicherzustellen.

Zu selben Zeit wurde ein Sprengmittel in unmittelbarer Nähe gemeldet. Dieses konnte durch das EOD-Team schnell als Blindgänger Identifiziert und geräumt werden. Auch die Luftevakuierung eines verletzten Soldaten und dessen Abtransport durch einen Alouette III- Hubschrauber stand an diesem Tag am Übungsprogramm. Dies erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem österreichischen „Medical Center”.

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