Gestern übergab Verteidigungsminister Mario Kunasek im südsteirischen Straß fünf neue Pandur Evolution-Radpanzer von Hersteller General Dynamics European Land Systems-Steyr an das Jägerbataillon 17.

@Bundesheer/Carina Karlovits
Minister Kunasek übergab die neuen Pandur-Evolution-Radpanzer an das Jägerbataillon 17.

„Die Sicherheit unserer Soldaten ist und bleibt ein wesentlicher Bestandteil unserer Investitionen. Der Pandur ist ein bewährtes Fahrzeug, welches unseren Soldaten in schwierigen Situationen den notwendigen Schutz gegen Beschuss mit Handfeuerwaffen, Splitter und Minen bietet”, so Verteidigungsminister Kunasek.

Die moderne Waffenstation des Pandurs bietet zudem eine hohe Feuerkraft und gute Beobachtungsmöglichkeiten bei Tag und Nacht. Dadurch eignet sich das Fahrzeug besonders für den Einsatz im urbanen Raum sowie für Schutz- und Sicherungsaufgaben.

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Das Bundesheer wird mit der Anschaffung von 34 neuen Pandur Evolution-Radpanzern die Pandurflotte neu strukturieren. Ab dem Sommer 2020 verfügt das Bundesheer über 110 Stück des Mannschaftstransportpanzers Pandur mit der gleichen Waffenstation. Dazu kommen noch vier geschützte Sanitätsfahrzeuge.

Der neue Pandur EVO (Evolution) wird zur Gänze an das Jägerbataillon 17 in Straß übergeben. Dieses Jägerbataillon ist seit Einführung des Mannschaftstransportpanzers beim Bundesheer das Kompetenzzentrum für dieses Fahrzeug. Der Zulauf soll bis Mitte 2020 abgeschlossen sein. Im Zuge dessen werden die bereits vorhandenen Fahrzeuge auf die Jägerbataillone 19 und 33 aufgeteilt.

Aufgrund der starken Nutzung des Pandurs ist die Beschaffung einer neuen Generation sowie die Aufrüstung der alten Versionen wichtig. Der neue Pandur soll die ältere Flotte nicht ersetzen, sondern diese vervollständigen. Das neu entwickelte Gerät verfügt über einen erhöhten Minenschutz, mehr Platzangebot im Inneren, Fahrsicherheit (Anti-Blockier-System), eine ABC-Anlage sowie eine leistungsfähigere Elektronik.

Der neue Mannschafts-transportpanzer wird von der Firma General Dynamics Land Systems-Steyr hergestellt; die Fertigung erfolgt in Wien-Simmering. Insgesamt sind 179 österreichische Unternehmen aus allen neun Bundesländern an der Produktion beteiligt.

Hier geht es zu weiteren Meldungen rund um General Dynamics European Land Systems-Steyr mit Sitz in Wien und hier zu weiteren von General Dynamics European Land Systems mit Sitz in Madrid.