Am vergangenen Freitag fand in der Ostarrichi-Kaserne in Amstetten die feierliche Kommandoübergabe des Jägerbataillons 12 im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner statt. Nach sieben Jahren an der Spitze des Bataillons übergab Oberst Rudolf Halbartschlager das Kommando an Oberstleutnant des Generalstabsdienstes Christian Heiser.

Die Verteidigungsministerin nutze die Gelegenheit und übergab 63 neue Nachtsichtbrillen an die Truppe. Anschließend an den Festakt fand auch die traditionelle Mostsegnung des diesjährigen Bataillonsmosts des Jägerbataillons 12 statt.

„Ich möchte mich bei Herrn Oberst Rudolf Halbartschlager für die ausgezeichnete Führung des Bataillons bedanken. Herrn Oberst Heiser wünsche ich für seine neue Funktion alles Gute und viel Erfolg! Ich bin mir sicher, dass er das Jägerbataillon 12 ausgezeichnet führen wird und seine gesammelten Erfahrungen optimal in die neue Aufgabe integrieren kann”, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

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Bundesministerin Tanner übergab 63 neue Nachtsichtbrillen an das Bataillon.

Oberstleutnant des Generalstabsdienstes Christian Heiser, geboren 1980, musterte nach der Ausbildung an der Theresianischen Militärakademie zum Salzburger Pionierbataillon 2 aus. 2010 bis 2013 absolvierte er den 19. Generalstabslehrgang. Zuletzt war er Referatsleiter in der Abteilung Militärstrategie im Ministerium in Wien. Heiser sammelte internationale Erfahrung im Kosovo, wo er einmal als Offizier im Brigadekommando und einmal als Stabschef einer Multinationalen Brigade im Einsatz war. Mit 1. September ist er nun im Rahmen seiner Generalstabsoffiziers-Truppenverwendung für ein Jahr Kommandant des Jägerbataillons 12 in Amstetten.

Oberst Halbartschlager ist 52 Jahre alt und führte das Jägerbataillon 12 in Amstetten seit dem Jahr 2014. Unter seiner Kommandoführung bewältigte das Jägerbataillon 12 getreu seinem Leitspruch „Der Einsatz ist das Maß aller Dinge” zahlreiche Einsätze im Inland und nahm an nationalen und internationalen Übungen teil. Mit Anfang September tritt der scheidende Kommandant seinen neuen Arbeitsplatz als stellvertretender Kommandant der Heeresunteroffiziersakademie in Enns an.

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Während des Festaktes übergab Verteidigungsministerin Tanner die ersten 63 von geplanten 110 Nachtsichtbrillen an das Jägerbataillon 12. Diese Beschaffung bringt die Truppe in Bezug auf die Nachtsicht- und Nachtkampffähigkeit auf den aktuellsten Stand der Technik und fördert die Zusammenarbeit im multinationalen Einsatz.

Zusätzlich zu diesem Anlass wurde der „Bataillonsmost” des Jägerbataillon 12, aufgrund seiner tiefen Verwurzelung im Mostviertel, gekürt. Dies erfolgt nicht nur aufgrund der ausgezeichneten nachbarschaftlichen Verbindung mit dem vielfach prämierten „Mostbaron” Bernhard Datzberger, auch genannt „Sepplbauern”. Vielmehr ist dies auch Ausdruck der Verbundenheit des Bundesheeres mit seiner Heimat und stellt ein wichtiges Zeichen für Einbettung und gegenseitige Akzeptanz dar. Der „12er – Most” ist ein Cuvée aus besten Mostsorten und wird jedes Jahr im Zuge einer Verkostung neu kreiert.

Quelle@Bundesheer/Karlovits