Militärisches Training hat das Ziel, Soldaten auf ihren Einsatz vorzubereiten. Das bedeutet, auf das Gefecht und, in letzter Konsequenz, auf den Kampf „Mann gegen Mann. Um unerfahrenen Soldaten das Nahkampftraining besser zu vermitteln, hat Vizeleutnant Gerald Pelikan das Militärische Boxen entwickelt. In seinem neuen Buch „Militärisches Boxen” gibt Pelikan nun Einblicke in das Ausbildungssystem der österreichischen Streitkräfte.

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„Militärisches Boxen. Von Schafen, Wölfen und Hütehunden.” von Gerald Pelikan. ISBN 978-3-901185-79-3, 126 Seiten, Deutsch, 20,00 Euro.

Dargestellt wird die modulartig aufgebaute Ausbildung für die Selbstverteidigung, die Anwendung unmittelbarer Zwangsgewalt und der militärische Nahkampf. Erfahrungsberichte eines Berufssoldaten im Nordkosovo, eines Türstehers, eines Polizisten mit spezieller Einsatzerfahrung, eines Fremdenlegionärs und Kampfsportlers geben zusätzliche Einblicke in diese Materie. Pelikan ist überzeugt, dass sich die Ausbildung nicht nur alleine auf Technik und Taktik beschränken darf. Ein wichtiger Teil muss sich mit dem Kontakttraining „Mann gegen Mann” und den Grundlagen des „Kämpfens” wie dem punktuellen Aggressionspotenzial, der emotionalen Stabilität, dem Durchsetzungsvermögen und der Entschlossenheit befassen. Durch diese geistige Auseinandersetzung
sowie dem Erleben von Sieg und Niederlage in einem geschützten Bereich entwickelt sich ein verantwortungsvoller Soldat, der Rechtshandlungen angemessen, kontrolliert und mit Übersicht verhältnismäßig durchsetzen kann.

Vizeleutnant Gerald Pelikan ist Lehroffizier Körperausbildung in der Lehrgruppe 2 im Heeres- und Sportzentrum. Neben vielfältiger Erfahrung bei nationalen und internationalen Einsätzen, als Nahkampftrainer, Fachsportler der Selbstverteidigung sowie Wettkämpfer im zivilen Bereich, A-Trainer im Olympischen Boxen ist Pelikan Instruktor für Krav Maga Maor. Ein breites Publikum kennt ihn aus der ATV-Serie „Teenager Bootcamp”, wo er Jugendlichen die „härtesten Wochen ihres Lebens” bescherte.

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