Von 17. bis 18. Februar fand die erste „Interoperabilitätskonferenz der Europäischen Union im technischen Bereich der MilCERT” statt. Diese Abkürzung steht für „Military Computer Emergency Readiness Team”. Die Konferenz wurde von Estland organisiert und ausgerichtet.

Militärische CERT-Teams aus 18 Ländern trafen sich online, um in einem digitalen Übungsraum ein eigenes Computer-Netzwerk zu verteidigen (als sogenanntes „Blue Team”) oder die Verteidiger als „Red Team” anzugreifen. Insgesamt wurden in der Cyber Range mit 1.500 virtuellen Maschinen spezielle Systeme für Satellitensteuerung, Drohnensteuerung und Drohnenabwehr sowie die Steuerung eines Stromnetzes simuliert.

@Bundesheer/Erkl Taube
Von Estland organisiert, traten „Military Computer Emergency Readiness Teams” gegeneinander an.

Am Montag, den 22. Februar, gaben die Veranstalter dann das für das österreichische Team sehr erfreuliche Ergebnis bekannt: Die Cyber-Experten des IKT– und Cybersicherheitszentrums holten sich den dritten Platz und gewannen in der Spezialwertung „Situation Reports”, also beim Erstellen von Lageberichten.

Der estnische Verteidigungsminister sagte in seiner Eröffnungsrede: „Diese Veranstaltung ermöglicht nicht nur weitere internationale Partnerschaften, sondern schafft die Basis, Teams auf nationaler Ebene aufzubauen. Eine intensive Zusammenarbeit stärkt die digitale Sicherheit der EU und Europas insgesamt.”

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