Next Step auf dem Weg zu den neuen Bundesheer-Hubschraubern: Nachdem Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Generalstabschef Robert Brieger Ende September die Entscheidung für den AW169 von Leonardo als Nachfolger der Alouette III des Bundesheeres bekannt gegeben hatten (Militär Aktuell berichtete), unterzeichneten Tanner und ihr italienischer Amtskollege Lorenzo Guerini nun eine Absichtserklärung für den Start des Kooperationsprogramms.

Wie die APA berichtet sieht dieser „Letter of Intent” wie gewünscht die Lieferung der ersten Maschinen bis Mitte 2022 vor, das Gesamtvolumen des Deals beträgt demnach die vom Ministerium veranschlagten 300 Millionen Euro. Mit dieser Absichtserklärung wollen Österreich und Italien im europäischen und im internationalen Rahmen enger zusammenarbeiten, hieß es laut APA in einer Presseaussendung des italienischen Verteidigungsministeriums.

„Italien ist dem österreichischen Volk nahe und verurteilt die tragischen Ereignisse in Wien, den feigen Angriff auf die Freiheit und auf das friedliche Zusammenleben. Die gemeinsamen Werte Europas werden ein Damm gegen diese Anschläge im Herzen der Demokratie sein. Der gemeinsame Einsatz im Kampf gegen den Terrorismus ist stark und muss die Zusammenarbeit aller Partner vorsehen”, so Guerini, der Italien an der vordersten Front im Kampf gegen den Terrorismus sieht. Italien schätze den „signifikanten und qualifizierten Beitrag Österreichs” bei internationalen Operationen, in denen die Kontingente der beiden Länder mit „extrem positiven Resultaten” zusammenarbeiten, wie bei den Missionen KFOR, ALTHEA, UNIFIL, IRINI, EUTM Mali.

„Österreich und Italien werden weiterhin diese wichtige Rolle mit Engagement und Professionalität spielen. In diesem Sinne ist die Absichtserklärung ein weiterer Schritt in Richtung einer ständig engeren Zusammenarbeit zwischen unseren Sicherheitskräften”, so Guerini abschließend.

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