In den vergangenen Jahren übte die Österreichische Offiziersgesellschaft (ÖOG) heftige Kritik am Investitionsrückstau beim Bundesheer und am Verlust der Fähigkeit zur militärischen Landesverteidigung. Es war sogar von einer Umwandlung in eine leicht bewaffnete Feuerwehr oder ein Technisches Hilfswerk die Rede.

Die Ankündigung eines 600 Millionen Euro schweren Beschaffungspaketes zur Kampfwertsteigerung der Schützenpanzer Ulan und der Kampfpanzer Leopard durch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Generalstabschef Robert Brieger findet daher nun die Zustimmung und Unterstützung der Offiziersgesellschaft. „Das Bundesheer ist die bewaffnete Macht der Republik. Unser Auftrag ist, dann zu schützen, wenn alle anderen nicht mehr können. In solchen Situationen können Panzer sehr wichtig sein”, betont der Präsident der ÖOG, Brigadier Erich Cibulka. Auch der Einsatz bei hybriden Bedrohungen und im urbanen Raum setzt einen Schutz der eingesetzten Soldaten voraus.

„Es ist nicht die Frage, ob wir Cyber-Soldaten oder schwere Waffen benötigen. In unsicheren Zeiten sind alle Waffengattungen erforderlich”, so Cibulka abschließend.

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