Wie funktionsfähig sind die Kasernen des Bundesheeres im Fall eines überregionalen Strom- und Infrastrukturausfalls? Wie kann das Personal im Fall der Fälle verständigt werden und wie einsatzfähig sind Fahrzeuge und Gerätschaften? Das Militärkommando Oberösterreich prüft nun in Hinblick auf diese und viele weitere Fragen seine Kasernenstandorte.

Dieter Muhr, der Militärkommandant von Oberösterreich, hat alle Kasernenkommandanten im Bundesland angewiesen, den Ist-Stand hinsichtlich der Autarkie der Kasernen zu erheben und Vorschläge auszuarbeiten, wie die Standorte für den Krisenfall autarker gemacht werden können. Die Beurteilung der Kasernenkommandanten umfasst unter anderem die personelle Einsatzbereitschaft, Versorgung mit elektrischer Energie, Versorgungseinrichtungen und Unterkünfte, einsatzwichtiges Gerät und Material, Infrastruktur der Telekommunikation, Verbindungen zu Behörden und Dienststellen, Verpflegung, Betriebsmittel, Heizung und Kühlung, Wasserversorgung sowie Abwasser und Kanäle.

Neue Herausforderungen für das Bundesheer

Absicht des Militärkommandos Oberösterreich ist es, vorbereitende Maßnahmen Befehlsbereich 4 einzuleiten, um im Krisenfall die Führungs- und Einsatzfähigkeit des Bundesheeres möglichst rasch wiederherstellen zu können. Die Ergebnisse werden beim Militärkommando Oberösterreich zusammengefasst und bewertet. Sie liefern dann die Entscheidungsgrundlagen für die daraufhin stattfindenden Planspiele, Übungen und Investitionen.

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