Mehr als 8.000 Fahrschüler werden jedes Jahr von den Heeresfahrschullehrern des Bundesheeres ausgebildet, ein Großteil davon sind Rekruten. Viele erhalten ihr Training von den Fahrlehrern des Pionierbataillons 2 in Salzburg, die von 15. bis 26. Juni auch die größte durch die Truppe durchgeführte Quad-Fahrschule absolvierten.

@Bundesheer/Wolfgang Riedlsperger
Das Quad ist perfekt für den Einsatz in unwegsamen Gelände geeignet.

Im Unterschied zu zivilen Fahrschulen lernen die Soldaten dabei auch, ihre Fahrzeuge in schwierigem Gelände zu beherrschen. Für die Ausbildung von Mitte bis Ende Juni wurden Fahrschüler, Lehrpersonal und Ausbildungsfahrzeuge aus dem ganzen Bundesgebiet in der Schwarzenberg-Kaserne zusammengezogen. Im Schwergewicht stand die Fahrerausbildung für das Jagdkommando aus Wiener Neustadt. Unterstützt wurde das Training durch Lehrpersonal der Luftraumüberwachung, des Jägerbataillons 23 und des Jagdkommandos selbst.

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Auch für das Universalgeändefahrzeug Hägglunds wurde eine Fahrschule durchgeführt.

Geplant und koordiniert wurde das Vorhaben durch die Kraftfahrlehr-Gruppe des Pionierbataillons 2 sowie durch die vorgesetzten Dienststellen in der 6. Gebirgsbrigade. Ausgebildet wurden 17 Fahrschüler am Quad Polaris SPM XP 1000, das vor drei Jahren im Bundesheer eingeführt wurde.

Das Quad ist ein Universalgeländefahrzeug mit vier Rädern und kann zwei Personen mit Ausrüstung und kleinen Lasten transportieren. Das Fahrzeug wird mit Rad oder Raupen betrieben. Damit ist es auch für den Einsatz im Hochgebirge geeignet, wie das nachfolgende Video eindrucksvoll zeigt.

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