Der Chef des RAF-Luftstabs, Air Chief Marschall Sir Mike Wigston, äußerte am 31. März gegenüber Craig Hoyle vom Magazin Flight International die Einschätzung, dass das frühere Betriebsende der britischen Eurofighter Typhoon Tranche-1 ab 2025 keine betrieblichen Probleme mit sich bringen wird.

@RAF
Air Chief Marschall Sir Mike Wigston, Chef des RAF-Luftstabs.

„Der Grund, warum wir in der Lage sind, die ersten 30 Eurofighter, die in den Dienst der RAF gestellt wurden, aus dem Verkehr zu ziehen, liegt darin, dass diese Flugzeuge die allerersten Versionen der Missionscomputer, -verkabelung und sonstiger Hardware haben. Die Weiterentwicklung der späteren Tranchen hat sich weit über das hinaus entwickelt, wozu die ersten Zellen in der Lage waren. Dinge die ich mit meinen modernsten Eurofightern machen kann, sind im Vergleich zu denen, die ich mit der Tranche-1 machen konnte, nicht wiederzuerkennen. Heutzutage benutze ich die Maschinen hauptsächlich für das Darstellen von gegnerischen Angreifern (Militär Aktuell berichtete), um den Rest meiner Streitkräfte zu trainieren. Ich sehe dies daher nicht als eine Einschränkung der Frontfähigkeit der Royal Air Force.” 

Derzeit sind in der RAF 119 Typhoon aktiv, von welchen die ältesten 16 Jahre alt sind. Die britischen Zweisitzer der Tranche-1 trugen die Hauptlast der Einführung und wurden bereits ausgeschieden beziehungsweise verschrottet. In einem aktuellen Planungsdokument vom 22. März hält Whitehall fest, dass die RAF eine Stärke von sieben operativen Typhoon-Staffeln beibehalten wird, einschließlich einer gemeinsamen Einheit die mit der Qatar Emiri Air Force zur Unterstützung des Golfstaates in Coningsby eingerichtet wurde um die Einführung deren Tranche-3 ab dem nächsten Jahr vorzubereiten.

@British ModellerSir Wigston bekräftigte bei dieser Gelegenheit auch, dass er beziehungsweise die RAF die Anstrengungen des Herstellerkonsortiums und von BAE-Systems unterstützt, im Rahmen des HX-Angebots an Finnland die Endmontage und die Produktion der Eurojet EJ-200 Triebwerke in diesem Land zu etablieren. Ebenso eine mögliche Teilnahme am von Leonardo-UK geführten aktiven elektronisch-scannenden ECRS 2-Radarprojekt.

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