RUAG Ammotec hat beschlossen, die Marke MFS (Mátravidéki Fémművek Sirok – Matra Metalworks Sirok) als Hauptstütze der dynamischen Erweiterung seines Geschäftsbereichs Armee & Behörden um NATO-Standardmunition im Kleinkaliberbereich wiedereinzuführen.

Mit der Wiedereinführung will das Unternehmen laut eigenen Angaben „Armee- und Behördenkunden in Europa und Asien erstklassige Munition anbieten”. Die Marke stehe für „Qualität und zuverlässige Munition auf der Basis bewährter Fertigungs- und Geschäftspraktiken”.

Um laufende Verbesserungen zu ermöglichen, hat RUAG Ammotec in neue Kapazitäten und neue Nato-Kaliber investiert. MFS stellt Munition nach den Standards der C.I.P., der NATO, der ehemaligen Sowjetunion und Russlands her.

„Um zwischen den zwei Marktsegmenten Armee / Behörden und Jagd / Sport zu unterscheiden, führen wir die Marke MFS wieder ein”, sagt Richard Somogyi, General Manager bei MFS. „Mit unserem neuen Auftritt werden wir hochwertige spezialisierte Kaliber zu attraktiven Preisen anbieten. Diese Vision erfüllt uns mit Begeisterung und Pioniergeist”, ergänzt er.

@RUAG Ammotec
Produziert wird am Traditionsstandort im ungarischen Sirok.

MFS gründet auf dem bis ins Jahr 1881 zurückreichenden Erbe und Know-how des ungarischen Munitionsherstellers „Magyar Fegyver és Lőszergyár Inc”. Das Nachfolgeunternehmen „Mátravidéki Fémművek Ltd” wurde 1952 in Sirok, Ungarn, gegründet. In den 1950er-Jahren belieferte es in erster Linie die ungarischen Militär- und Polizeiorganisationen mit Munition. Mithilfe einer weiteren Investition in die Fabrik wurde in den späten 1950er-Jahren unter dem Markennamen „MFS” die Produktion neuer Munitionstypen für den Sport- und Jagdmarkt aufgenommen. Das Unternehmen exportierte seine Produkte in mehr als 70 Länder.

Ein weiterer Meilenstein war im Jahr 2009 die Übernahme der Fabrik und des Markennamens durch RUAG Ammotec. Nach der Übernahme wurde das Unternehmen in die Schweizer und deutsche Organisation von RUAG integriert. Dabei wurden neue Technologien und Verfahren eingeführt, um die Premiummarken des Konzerns mit Pistolen- und Revolvermunition zu beliefern.

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