Die russische Marine hat nach eigenen Angaben erfolgreich den schiffsgestützten Hyperschall-Seezielflugkörper Zirkon getestet. Die Anti-Schiffs-Rakete sei von der Fregatte „Admiral Gorshkov” im Weißen Meer abgefeuert worden, habe innerhalb weniger Minuten 450 Kilometer zurückgelegt und ein Scheinziel getroffen. Während des Testflugs soll die Rakete eine Geschwindigkeit von Mach 8 erreicht haben – also achtfache Schallgeschwindigkeit.

Wladimir Putin hatte in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe neuer hyperschneller Wirk- und Trägerwaffen mit großem Zerstörungspotenzial angekündigt und bezeichnete die Mission in einer ersten Reatkion „als wichtigen Schritt, um die Streitkräfte mit den modernsten Waffensystemen auszustatten”. Zudem gratulierte er den beteiligten Wissenschaftlern, Ingenieuren, Arbeitern und Spezialisten zu ihrer guten Arbeit.

Was ist nun mit den Wunderwaffen?

Die Anti-Schiffs-Rakete Zirkon befindet sich bereits seit mehreren Jahren in der Entwicklung und soll schlussendlich land- und seebasierte Ziele in einer Entfernung von bis zu 1.000 Kilometer mit bis zu Mach 9 angreifen können. Laut Angaben des Militärs soll das System auf Atom-U-Booten und Überwasserschiffen stationiert werden, es sei aber auch eine bodengestützte Version in der Entwicklung. Die Tests der Rakete begannen Ende des vergangenen Jahres, Berichten zufolge wurde im Januar erstmals der Angriff auf ein landgestütztes Ziel unternommen. Das Verteidigungsministerium geht davon aus, dass das System in den nächsten Jahren in Dienst gestellt werden kann.
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