Russlands Militär wird an seiner Westgrenze 20 neue Einheiten aufbauen, um laut eigenen Angaben „der wachsenden Bedrohung durch die NATO zu begegnen”. Diese Ankündigung verlautete Verteidigungsminister Sergei Schoigu am 31. Mai bei einem Treffen mit Top-Militärbeamten und hohen Stabsoffizieren.

Er wies dabei auf eine wachsende Zahl strategischer Flüge von US-Bombern in der Nähe von Russlands Grenzen, Fahrten von NATO-Kriegsschiffen und auf die immer häufigeren und massiveren Übungen von Streitkräften der Allianz hin. Schoigu klagte, dass solche Aktionen „das internationale Sicherheitssystem zerstören und Russland zwingen, die entsprechenden Gegenmaßnahmen zu ergreifen”.

Er erwähnte außerdem, dass die Militäreinheiten im Westen Russlands in diesem Jahr etwa 2.000 neue Waffensysteme in Betrieb genommen haben und merkte an, dass die Vorbereitungen für die sogenannten „Zapad”-Übungen, die gemeinsam mit Weißrussland durchgeführt werden, jetzt in der Endphase sind, wobei er noch einmal ihren defensiven Charakter betonte.

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